• Heimatverein Eggetal e.V.
    HEIMATVEREIN EGGETAL E.V.
    Die landschaftlich reizvollen Orte machen das Eggetal zu unserer Heimat.
  • Heimatverein Eggetal
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Wir sind dem Eggetal verbunden, Besonderheiten und Traditionen zu pflegen, zu bewahren und zu fördern.

Vorstand wirbt für Unterstützung bei den Mitgliedern.

"Jetzt geht die eigentliche Arbeit erst los", verkündet Frank Bekemeier auf der Jahreshauptversammlung des Heimatverein Eggetal e.V. Nach einem umfangreichen Rückblick auf die Ereignisse und Aktivitäten aus dem vergangenen Jahr berichtet der 1. Vorsitzende den anwesenden Mitgliedern von dem aktuellen Status zu den Aktivitäten um das Haus der Begegnung.

Nachdem der Verein das Haus zu Beginn diesen Jahres von der Stadt Preußisch Oldendorf gepachtet hatte, stehen nun diverse Aufgaben an, die organisiert und verteilt werden müssen. Dazu zählen unter anderem die Pflege des Hauses und des umliegenden Geländes, wie Spielplatz und Minigolfanlage. Die Arbeit könne der Vorstand natürlich nicht alleine übernehmen, macht Bekemeier deutlich. "Wie gut es läuft, sehen wir, wenn wir ein Jahr weiter sind. Dazu brauchen wir die Unterstützung unserer Mitglieder." Die wurde ihm von Dieter Koch umgehend zugesagt. "Ich habe schon ein paar Leute angesprochen, mit denen ich etwa einmal im Monat kleinere Aufgaben übernehmen könnte", verkündet der Eggetaler und ehemalige Vereinsvorsitzende.  "Wir sind für jede Hilfe wirklich dankbar", betont Bekemeier und weist in dem Zusammenhang auf den Frühjahrsputz am Haus der Begegnung hin, der am kommenden Samstag, den 1. April ab 9.00 Uhr in Verbindung mit der Aktion "Saubere Landschaft" stattfindet. Auch hierfür werden noch fleißige Helfer gesucht.

In Bezug auf die Vermietung des Hauses geht Bekemeier auf die Vermietungspläne und die Nutzungsgebühren ein. Er macht deutlich, dass keine Veranstaltungen mit Partycharakter angenommen werden. "Dafür sind die Räumlichkeiten hier einfach nicht ausgelegt." Bisher werde das Angebot gut angenommen. Zu dem Projekt "Neugestaltung Parkplatz" berichtet der Vorsitzende kurz, dass die Ausschreibungen der Stadt derzeit noch laufen. "Wir gehen mal davon aus, dass die Arbeiten noch in dieser Jahreshälfte beginnen werden. Im Hinblick auf den 1. Mai, an dem das Maibaumfest am Haus der Begegnung stattfinden wird, wäre eine Baustelle zu dem Zeitpunkt allerdings denkbar ungünstig", stellt Bekemeier fest. Das Fest nimmt der Heimatverein zum Anlass den im letzten Jahr neu errichteten Bouleplatz einzuweihen. Aus diesem Grund wird die Veranstaltung auch im Freizeitpark Eggetal, so wie der Park mit Spielplatz und Minigolfanlage bezeichnet wird, durchgeführt.
Die Minigolfanlage, die in diesem Jahr erstmals von Elke Brinkmeier betrieben wird, startet ebenfalls am 1. Mai in die neue Saison und wird bis Oktober außer montags und mittwochs jeden Tag geöffnet sein. An den Werktagen sowie samstags kann von 15 - 19 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 13 -19 Uhr gespielt werden. Neben Getränken und Eis soll zudem am Wochenende noch Kaffee und Kuchen angeboten werden.
Dass der Verein finanziell solide aufgestellt ist konnte Klaus Pfannenschmidt in seinem Kassenbericht verkünden. Der Kassenwart konnte für 2016 ein leichtes Plus von vorweisen. Bei den Mitgliedszahlen gab es keine nennenswerten Veränderungen. Zur Zeit zählt der Heimatverein 314 Mitglieder, wobei knapp 57 Prozent unter 60 Jahre sind. "Man erkennt an den Zahlen, dass wir relativ viele junge Mitglieder haben. Trotzdem müssen wir uns Gedanken machen, wie wir auch in Zukunft neue junge Mitglieder für den Verein gewinnen können", gibt Bekemeier zu bedenken.
In seinem abschließenden Ausblick für 2017 hebt der 1. Vorsitzende nochmal das Maibaumfest hervor und kündigt neben den traditionellen Wanderungen und der Weihnachtsfeier für den Sommer noch einen Tagesausflug an. Dieser ist aber derzeit noch in der Planung und ein genauer Termin steht noch nicht fest. Für den 26. August ist auch wieder ein Straßenkegelturnier geplant. "Nachdem im letzten Jahr die  Eggetaler Kegelbuben mit einem Punkt Rückstand den Sieg an die Feuerwehr abgeben mussten und sich andere bei manchen Disziplinen etwas verzockt hatten, ist für die ein oder andere Mannschaft in diesem Jahr sicher noch etwas Luft nach Oben", meint das Vereinsoberhaupt scherzhaft.
Zum Ende der Versammlung überreichte Frank Bekemeier noch einen Blumenkorb an Angelika Becker, die ihr Amt als Beisitzerin aus zeitlichen Gründen niederlegte. "Für anstehende Arbeitseinsätze stehe ich aber weiterhin gerne zur Verfügung", versichert Becker.

(siehe auch Neue Westfälische vom 28.03.2017)

jhv heimatverein eggetal 2017

Der Vorstand des Heimatvereins setzt auf die Mithilfe der Vereinsmitglieder: (von links) Thomas Müller, Angelika Becker, Christina Henke, Klaus Pfannenschmidt, Simone Lohrie, Volker Brinkmeier und Frank Bekemeier.     Foto: Matthias Wessel

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Gefrorener Waldboden machte Wanderung des Heimatvereins zur Herausforderung.

Eisiger Ostwind begleitete am vergangenen Wochenende die Mitglieder des Heimatvereins Eggetal auf ihrer diesjährigen Grünkohlwanderung. Ziel- und Ausgangspunkt war das Restaurant Lindenhof in Büscherheide. Von hier führte der 9 km lange Rundweg zunächst zum Nonnenstein. Dort angekommen gab es nur eine kurze Verschnaufpause bis es auf dem Kammweg weiter ging zum Grünen See.

Dort wartete bereits eine kleine Gruppe Vereinsmitglieder um nach einer Pause gemeinsam die letzte Etappe um den Großen Kellenberg zurück zum Lindenhof in Angriff zu nehmen. "Die Route ist dieses Mal schon ein wenig anspruchsvoll" findet Simone Lohrie, womit die Eggetalerin den Abstieg hinunter zum Grünen See meint. "Der Weg ist, bedingt durch Schnee und den gefrorenen Waldboden sehr glatt, so dass man enorm aufpassen muss, dass man nicht ausrutscht und sich verletzt."

Etwas durchgefroren aber unversehrt kamen die knapp 50 Wanderer schließlich nach 3 Stunden wieder am Lindenhof an, wo sie Familie Honermann und ihr Team mit einem deftigen Grünkohlessen erwartete.

 

HINWEIS

Als nächste Veranstaltung steht für die Mitglieder des Heimatvereins die Jahreshauptversammlung auf dem Programm. Diese findet am 26. März 2017 ab 15.00 Uhr mit Kaffee und Kuchen im Haus der Begegnung statt.

 

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Das erste Teilstück ist geschafft. Am Nonnenstein gabe es eine kurze Verschnaufpause für die Wandergruppe aus dem Eggetal.  © Foto: Matthias Wessel  

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Heimatverein informiert ortsansässige Vereine und Gruppen über Nutzungsbedingungen und Gebühren für das Haus der Begegnung.

„Viel ändert sich eigentlich nicht“, erklärt der 1. Vorsitzende Frank Bekemeier den anwesenden Vereinsvertretern. Seit Anfang diesen Jahres hat der Heimatverein das Gebäude von der Stadt Preußisch Oldendorf übernommen. „Wir hatten sehr gute und konstruktive Gespräche mit der Verwaltung der Stadt“ erwähnt Bekemeier mehrfach. Schon im Vorfeld hatte man überlegt wie das Haus der Öffentlichkeit zugänglicher gemacht werden kann. Mit den Einnahmen könne man einen Teil der Kosten für die Unterhaltung abdecken, so der Plan. Zusammen mit Elke Brinkmeier, die schon seit Ende 2015 erfolgreich mit den Landfrauen die Kleine Kaffeedeele betreibt, wurde ein Nutzungskonzept entwickelt. Die Eggetalerin wird zur kommenden Saison auch den Minigolfplatz übernehmen. „Es ist geplant noch einen Grillplatz zu errichten, um das Ganze für Schulklassen noch attraktiver zu machen“, erklärt Brinkmeier.

 

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Stellten die Nutzungsbedingungen und Gebühren für das Haus der Begegnung vor: (von links) Frank Bekemeier und Simone Lohrie vom Heimatverein mit Elke Brinkmeier.                                                       © Foto: Matthias Wessel   

 

Das Haus der Begegnung kann selbstverständlich auch weiterhin für Versammlungen und Veranstaltungen angemietet werden. Dass die Nutzung der Räumlichkeiten nicht kostenlos sein kann ist verständlich. „Bei der Gestaltung der Nutzungsgebühren haben wir uns an die Gebührenordnung der Stadt angelehnt“, betont der Vorsitzende des Heimatvereins. „Die Erhaltung des Hauses steht dabei für uns an erster Stelle“. Neu ist jetzt die Anmietung durch Privatpersonen für Feiern. Dazu zählen beispielsweise Geburtstage in Form von Empfängen, Konfirmationen oder auch Weihnachtsfeiern. Veranstaltungen mit Partycharakter sind allerdings nicht erwünscht. Ein besonderes Augenmerk wolle man künftig auch auf die Durchführung von Trauungen legen. „Das war in der Vergangenheit auch schon möglich“, erklärt Elke Brinkmeier, „aber es wurde relativ wenig genutzt“.
Weitere Informationen zur Buchung findet man unter der Rubrik HEIMATVEREIN auf www.das-eggetal.de .
„Nun müssen wir schauen wie es läuft. Wir müssen ja auch erst lernen. In einem Jahr sind wir dann schlauer.“

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Die Vertragsunterzeichnung zwischen Heimatverein Eggetal und Stadt fand vor Ort statt.

Der Heimatverein Eggetal hat das Gebäude und das umgebende Gelände für zunächst fünf Jahre von der Stadt Preußisch Oldendorf gepachtet. Am Dienstag unterzeichneten Frank Bekemeier, Vorsitzender des Heimatvereins, und Marlies Bormann als Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters die Verträge.
Die Stadt setzt damit eine Empfehlung der Gemeindeprüfungsanstalt um, sich von ihren Dorfgemeinschaftshäusern zu trennen. 2015 hatten die Verhandlungen mit den Dorfgemeinschaften bzw. Heimat- und Verkehrsvereinen aus Getmold, Schröttinghausen, Lashorst, Harlinghausen, Preußisch Oldendorf und dem Eggetal begonnen. Im Sommer 2016 war man sich jeweils so weit über die Rahmenbedingungen einig, dass der Rat der Verwaltung den Auftrag erteilte, entsprechende Pachtverträge mit den Dorfgemeinschaften abzuschließen.
„Dass der Heimatverein das Haus der Begegnung übernommen hat, ist positiv für das Haus, für das Eggetal, für die Stadt, für alle“, befand Marlies Bormann und lobte die „angenehmen Gespräche“ mit dem Heimatverein. „Unsere Intention war von Anfang an, das Haus für das Tal zu erhalten“, betonte Frank Bekemeier. „Es stecken ja auch viele Arbeitsstunden unserer Mitglieder in diesem Gebäude. Der Vorstand hat von der Mitgliederversammlung den klaren Auftrag erhalten: Seht zu, dass ihr die Kuh vom Eis bekommt. Ich denke, wir haben jetzt eine gute Lösung für beide Seiten gefunden.“

 

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Foto (C.Müller), von links: Frank Bekemeier (Vorsitzender des Heimatvereins), Marlies Bormann und die Vorstandsmitglieder Simone Lohrie und Christina Henke.


Von nun an übernimmt der Heimatverein die Instandhaltung des Hauses der Begegnung, die Pflege des Außengeländes und die Bewirtschaftung der Minigolfanlage. Der angrenzende Spielplatz bleibt im Besitz der Stadt, die auch weiter die Verkehrssicherungspflicht für den Freizeitpark übernimmt und bei größeren Reparaturen am Haus in die Bresche springt: „Das kann ein Verein nicht leisten,“ sagte Marlies Bormann.
Außerdem beteiligt sich die Stadt an den Bewirtschaftungskosten des Gebäudes mit einem Zuschuss. Dafür hat sich der Verein verpflichtet, die bisherigen allgemeinen Öffnungszeiten weiter zu gewährleisten. Auch Trauungen sollen weiter im Haus der Begegnung stattfinden können. Der Verein denkt sogar über eine Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten nach: „Wir möchten auch anderen Gruppen, Vereinen, Institutionen die Möglichkeit geben, hier Veranstaltungen durchzuführen – im Rahmen der Möglichkeiten, die das Haus hergibt,“ kündigte Frank Bekemeier an.

 

 INFO

Das heutige „Haus der Begegnung“ stand ursprünglich auf dem Gelände der Leistenfabrik Finke. 1987 wurde es dort abgebrochen und im Freizeitpark Eggetal im Originalzustand wieder aufgestellt. Friedrich Finke hatte das Zweiständer-Fachwerkhaus dem Heimatverein als Schenkung zur Verfügung gestellt, der es wiederum der Stadt Preußisch Oldendorf übergab. Der Heimatverein beteiligte sich an den mehrjährigen Bauarbeiten mit einem Baukostenzuschuss und vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Am 4. Mai 1990 wurde das Haus der Begegnung offiziell eingeweiht.

 

(siehe auch: Neue Westfälischevom 12.01.2017)

 

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