• Haus der Begegnung

 HEIMATVEREIN EGGETAL E.V.

Die landschaftlich reizvollen Orte machen das Eggetal zu unserer Heimat.

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Heimatverein weiht Bouleplatz ein.

Wer am 1. Mai noch nichts vor hat für den lohnt sich ein Ausflug ins schöne Eggetal. Ab 11 Uhr veranstaltet der Heimatverein Eggetal das traditionelle Maibaumfest. Veranstaltungsort ist diesmal, im Gegensatz zu den vergangenen Jahren,  der Freizeitpark Eggetal am Haus der Begegnung. Grund hierfür ist der neue Bouleplatz, der dort bereits im vergangenen Jahr fertig gestellt wurde und nun offiziell eingeweiht wird. "Zu diesem Anlass werden wir ein kleines Bouleturnier ausrichten, an dem sowohl Mannschaften als auch Einzelpersonen teilnehmen können", sagt der 1. Vorsitzende des Vereins Frank Bekemeier. "Natürlich gibt es für die drei besten Teams oder Einzelspieler wieder interessante Preise zu gewinnen“, betont Bekemeier. Ein Kinderturnier wird es ebenfalls geben. Für ein unterhaltsames Rahmenprogramm sorgt gegen Mittag die Jugendtanzgruppe unter der Leitung von Maree Götze. Um 13 Uhr werden ihre Mädels zu aktuellen Hits eine energiegeladene und temporeiche Tanzaufführung darbieten und für ordentlich Stimmung sorgen. "Wir hoffen natürlich auf gutes Wetter an unserem Familienfest und freuen uns auf einen tollen Tag mit vielen Besuchern ", betont der 1. Vorsitzende.

 

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Wird am 1. Mai offiziell eingeweiht: Der Bouleplatz am Haus der Begegnung in Börninghausen.               Foto: Matthias Wessel

Vorstand wirbt für Unterstützung bei den Mitgliedern.

"Jetzt geht die eigentliche Arbeit erst los", verkündet Frank Bekemeier auf der Jahreshauptversammlung des Heimatverein Eggetal e.V. Nach einem umfangreichen Rückblick auf die Ereignisse und Aktivitäten aus dem vergangenen Jahr berichtet der 1. Vorsitzende den anwesenden Mitgliedern von dem aktuellen Status zu den Aktivitäten um das Haus der Begegnung.

Nachdem der Verein das Haus zu Beginn diesen Jahres von der Stadt Preußisch Oldendorf gepachtet hatte, stehen nun diverse Aufgaben an, die organisiert und verteilt werden müssen. Dazu zählen unter anderem die Pflege des Hauses und des umliegenden Geländes, wie Spielplatz und Minigolfanlage. Die Arbeit könne der Vorstand natürlich nicht alleine übernehmen, macht Bekemeier deutlich. "Wie gut es läuft, sehen wir, wenn wir ein Jahr weiter sind. Dazu brauchen wir die Unterstützung unserer Mitglieder." Die wurde ihm von Dieter Koch umgehend zugesagt. "Ich habe schon ein paar Leute angesprochen, mit denen ich etwa einmal im Monat kleinere Aufgaben übernehmen könnte", verkündet der Eggetaler und ehemalige Vereinsvorsitzende.  "Wir sind für jede Hilfe wirklich dankbar", betont Bekemeier und weist in dem Zusammenhang auf den Frühjahrsputz am Haus der Begegnung hin, der am kommenden Samstag, den 1. April ab 9.00 Uhr in Verbindung mit der Aktion "Saubere Landschaft" stattfindet. Auch hierfür werden noch fleißige Helfer gesucht.

In Bezug auf die Vermietung des Hauses geht Bekemeier auf die Vermietungspläne und die Nutzungsgebühren ein. Er macht deutlich, dass keine Veranstaltungen mit Partycharakter angenommen werden. "Dafür sind die Räumlichkeiten hier einfach nicht ausgelegt." Bisher werde das Angebot gut angenommen. Zu dem Projekt "Neugestaltung Parkplatz" berichtet der Vorsitzende kurz, dass die Ausschreibungen der Stadt derzeit noch laufen. "Wir gehen mal davon aus, dass die Arbeiten noch in dieser Jahreshälfte beginnen werden. Im Hinblick auf den 1. Mai, an dem das Maibaumfest am Haus der Begegnung stattfinden wird, wäre eine Baustelle zu dem Zeitpunkt allerdings denkbar ungünstig", stellt Bekemeier fest. Das Fest nimmt der Heimatverein zum Anlass den im letzten Jahr neu errichteten Bouleplatz einzuweihen. Aus diesem Grund wird die Veranstaltung auch im Freizeitpark Eggetal, so wie der Park mit Spielplatz und Minigolfanlage bezeichnet wird, durchgeführt.
Die Minigolfanlage, die in diesem Jahr erstmals von Elke Brinkmeier betrieben wird, startet ebenfalls am 1. Mai in die neue Saison und wird bis Oktober außer montags und mittwochs jeden Tag geöffnet sein. An den Werktagen sowie samstags kann von 15 - 19 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 13 -19 Uhr gespielt werden. Neben Getränken und Eis soll zudem am Wochenende noch Kaffee und Kuchen angeboten werden.
Dass der Verein finanziell solide aufgestellt ist konnte Klaus Pfannenschmidt in seinem Kassenbericht verkünden. Der Kassenwart konnte für 2016 ein leichtes Plus von vorweisen. Bei den Mitgliedszahlen gab es keine nennenswerten Veränderungen. Zur Zeit zählt der Heimatverein 314 Mitglieder, wobei knapp 57 Prozent unter 60 Jahre sind. "Man erkennt an den Zahlen, dass wir relativ viele junge Mitglieder haben. Trotzdem müssen wir uns Gedanken machen, wie wir auch in Zukunft neue junge Mitglieder für den Verein gewinnen können", gibt Bekemeier zu bedenken.
In seinem abschließenden Ausblick für 2017 hebt der 1. Vorsitzende nochmal das Maibaumfest hervor und kündigt neben den traditionellen Wanderungen und der Weihnachtsfeier für den Sommer noch einen Tagesausflug an. Dieser ist aber derzeit noch in der Planung und ein genauer Termin steht noch nicht fest. Für den 26. August ist auch wieder ein Straßenkegelturnier geplant. "Nachdem im letzten Jahr die  Eggetaler Kegelbuben mit einem Punkt Rückstand den Sieg an die Feuerwehr abgeben mussten und sich andere bei manchen Disziplinen etwas verzockt hatten, ist für die ein oder andere Mannschaft in diesem Jahr sicher noch etwas Luft nach Oben", meint das Vereinsoberhaupt scherzhaft.
Zum Ende der Versammlung überreichte Frank Bekemeier noch einen Blumenkorb an Angelika Becker, die ihr Amt als Beisitzerin aus zeitlichen Gründen niederlegte. "Für anstehende Arbeitseinsätze stehe ich aber weiterhin gerne zur Verfügung", versichert Becker.

(siehe auch Neue Westfälische vom 28.03.2017)

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Der Vorstand des Heimatvereins setzt auf die Mithilfe der Vereinsmitglieder: (von links) Thomas Müller, Angelika Becker, Christina Henke, Klaus Pfannenschmidt, Simone Lohrie, Volker Brinkmeier und Frank Bekemeier.     Foto: Matthias Wessel

Gefrorener Waldboden machte Wanderung des Heimatvereins zur Herausforderung.

Eisiger Ostwind begleitete am vergangenen Wochenende die Mitglieder des Heimatvereins Eggetal auf ihrer diesjährigen Grünkohlwanderung. Ziel- und Ausgangspunkt war das Restaurant Lindenhof in Büscherheide. Von hier führte der 9 km lange Rundweg zunächst zum Nonnenstein. Dort angekommen gab es nur eine kurze Verschnaufpause bis es auf dem Kammweg weiter ging zum Grünen See.

Dort wartete bereits eine kleine Gruppe Vereinsmitglieder um nach einer Pause gemeinsam die letzte Etappe um den Großen Kellenberg zurück zum Lindenhof in Angriff zu nehmen. "Die Route ist dieses Mal schon ein wenig anspruchsvoll" findet Simone Lohrie, womit die Eggetalerin den Abstieg hinunter zum Grünen See meint. "Der Weg ist, bedingt durch Schnee und den gefrorenen Waldboden sehr glatt, so dass man enorm aufpassen muss, dass man nicht ausrutscht und sich verletzt."

Etwas durchgefroren aber unversehrt kamen die knapp 50 Wanderer schließlich nach 3 Stunden wieder am Lindenhof an, wo sie Familie Honermann und ihr Team mit einem deftigen Grünkohlessen erwartete.

 

HINWEIS

Als nächste Veranstaltung steht für die Mitglieder des Heimatvereins die Jahreshauptversammlung auf dem Programm. Diese findet am 26. März 2017 ab 15.00 Uhr mit Kaffee und Kuchen im Haus der Begegnung statt.

 

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Das erste Teilstück ist geschafft. Am Nonnenstein gabe es eine kurze Verschnaufpause für die Wandergruppe aus dem Eggetal.  © Foto: Matthias Wessel  

Heimatverein informiert ortsansässige Vereine und Gruppen über Nutzungsbedingungen und Gebühren für das Haus der Begegnung.

„Viel ändert sich eigentlich nicht“, erklärt der 1. Vorsitzende Frank Bekemeier den anwesenden Vereinsvertretern. Seit Anfang diesen Jahres hat der Heimatverein das Gebäude von der Stadt Preußisch Oldendorf übernommen. „Wir hatten sehr gute und konstruktive Gespräche mit der Verwaltung der Stadt“ erwähnt Bekemeier mehrfach. Schon im Vorfeld hatte man überlegt wie das Haus der Öffentlichkeit zugänglicher gemacht werden kann. Mit den Einnahmen könne man einen Teil der Kosten für die Unterhaltung abdecken, so der Plan. Zusammen mit Elke Brinkmeier, die schon seit Ende 2015 erfolgreich mit den Landfrauen die Kleine Kaffeedeele betreibt, wurde ein Nutzungskonzept entwickelt. Die Eggetalerin wird zur kommenden Saison auch den Minigolfplatz übernehmen. „Es ist geplant noch einen Grillplatz zu errichten, um das Ganze für Schulklassen noch attraktiver zu machen“, erklärt Brinkmeier.

 

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Stellten die Nutzungsbedingungen und Gebühren für das Haus der Begegnung vor: (von links) Frank Bekemeier und Simone Lohrie vom Heimatverein mit Elke Brinkmeier.                                                       © Foto: Matthias Wessel   

 

Das Haus der Begegnung kann selbstverständlich auch weiterhin für Versammlungen und Veranstaltungen angemietet werden. Dass die Nutzung der Räumlichkeiten nicht kostenlos sein kann ist verständlich. „Bei der Gestaltung der Nutzungsgebühren haben wir uns an die Gebührenordnung der Stadt angelehnt“, betont der Vorsitzende des Heimatvereins. „Die Erhaltung des Hauses steht dabei für uns an erster Stelle“. Neu ist jetzt die Anmietung durch Privatpersonen für Feiern. Dazu zählen beispielsweise Geburtstage in Form von Empfängen, Konfirmationen oder auch Weihnachtsfeiern. Veranstaltungen mit Partycharakter sind allerdings nicht erwünscht. Ein besonderes Augenmerk wolle man künftig auch auf die Durchführung von Trauungen legen. „Das war in der Vergangenheit auch schon möglich“, erklärt Elke Brinkmeier, „aber es wurde relativ wenig genutzt“.
Weitere Informationen zur Buchung findet man unter der Rubrik HEIMATVEREIN auf www.das-eggetal.de .
„Nun müssen wir schauen wie es läuft. Wir müssen ja auch erst lernen. In einem Jahr sind wir dann schlauer.“

Die Vertragsunterzeichnung zwischen Heimatverein Eggetal und Stadt fand vor Ort statt.

Der Heimatverein Eggetal hat das Gebäude und das umgebende Gelände für zunächst fünf Jahre von der Stadt Preußisch Oldendorf gepachtet. Am Dienstag unterzeichneten Frank Bekemeier, Vorsitzender des Heimatvereins, und Marlies Bormann als Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters die Verträge.
Die Stadt setzt damit eine Empfehlung der Gemeindeprüfungsanstalt um, sich von ihren Dorfgemeinschaftshäusern zu trennen. 2015 hatten die Verhandlungen mit den Dorfgemeinschaften bzw. Heimat- und Verkehrsvereinen aus Getmold, Schröttinghausen, Lashorst, Harlinghausen, Preußisch Oldendorf und dem Eggetal begonnen. Im Sommer 2016 war man sich jeweils so weit über die Rahmenbedingungen einig, dass der Rat der Verwaltung den Auftrag erteilte, entsprechende Pachtverträge mit den Dorfgemeinschaften abzuschließen.
„Dass der Heimatverein das Haus der Begegnung übernommen hat, ist positiv für das Haus, für das Eggetal, für die Stadt, für alle“, befand Marlies Bormann und lobte die „angenehmen Gespräche“ mit dem Heimatverein. „Unsere Intention war von Anfang an, das Haus für das Tal zu erhalten“, betonte Frank Bekemeier. „Es stecken ja auch viele Arbeitsstunden unserer Mitglieder in diesem Gebäude. Der Vorstand hat von der Mitgliederversammlung den klaren Auftrag erhalten: Seht zu, dass ihr die Kuh vom Eis bekommt. Ich denke, wir haben jetzt eine gute Lösung für beide Seiten gefunden.“

 

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Foto (C.Müller), von links: Frank Bekemeier (Vorsitzender des Heimatvereins), Marlies Bormann und die Vorstandsmitglieder Simone Lohrie und Christina Henke.


Von nun an übernimmt der Heimatverein die Instandhaltung des Hauses der Begegnung, die Pflege des Außengeländes und die Bewirtschaftung der Minigolfanlage. Der angrenzende Spielplatz bleibt im Besitz der Stadt, die auch weiter die Verkehrssicherungspflicht für den Freizeitpark übernimmt und bei größeren Reparaturen am Haus in die Bresche springt: „Das kann ein Verein nicht leisten,“ sagte Marlies Bormann.
Außerdem beteiligt sich die Stadt an den Bewirtschaftungskosten des Gebäudes mit einem Zuschuss. Dafür hat sich der Verein verpflichtet, die bisherigen allgemeinen Öffnungszeiten weiter zu gewährleisten. Auch Trauungen sollen weiter im Haus der Begegnung stattfinden können. Der Verein denkt sogar über eine Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten nach: „Wir möchten auch anderen Gruppen, Vereinen, Institutionen die Möglichkeit geben, hier Veranstaltungen durchzuführen – im Rahmen der Möglichkeiten, die das Haus hergibt,“ kündigte Frank Bekemeier an.

 

 INFO

Das heutige „Haus der Begegnung“ stand ursprünglich auf dem Gelände der Leistenfabrik Finke. 1987 wurde es dort abgebrochen und im Freizeitpark Eggetal im Originalzustand wieder aufgestellt. Friedrich Finke hatte das Zweiständer-Fachwerkhaus dem Heimatverein als Schenkung zur Verfügung gestellt, der es wiederum der Stadt Preußisch Oldendorf übergab. Der Heimatverein beteiligte sich an den mehrjährigen Bauarbeiten mit einem Baukostenzuschuss und vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Am 4. Mai 1990 wurde das Haus der Begegnung offiziell eingeweiht.

 

(siehe auch: Neue Westfälischevom 12.01.2017)

 

Was darf auf keiner Weihnachtsfeier fehlen? Kekse essen und Weihnachtslieder singen. Kleine Geschenke. Und natürlich ein Tannenbaum. Im Eggetal gehört noch etwas anderes dazu: Weihnachtsbingo.
Jawohl, es gibt auch eine Fest-Version des Spieleklassikers, die wieder ein Höhepunkt der Weihnachtsfeier des Heimatvereins war.
Kaum war das letzte Lied des Posaunenchors verklungen, der mit seiner Musik für besinnliche Momente im Haus der Begegnung gesorgt hatte, kaum war das erste Gläschen Punsch geleert, lag plötzlich wieder ein Knistern gespannter Erwartung in der Luft. Bis dann die kleinen Zetteln mit den Glückszahlen verteilt wurden und Volker Brinkmeier, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins, den erlösenden Satz sagte: „Die Geschäftsführung hat sich vom ordnungsgemäßen Zustand des Ziehungsgerätes überzeugt ...“
Endlich wieder Bingo-Zeit im Haus der Begegnung und jeder machte mit. Schulkinder und Senioren, Teenies und gestandene Familienväter.

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„Bingo!“ für Hendrik Siklanger (links, mit Volker Brinkmeier und Thomas Müller). Noch weiß er nicht, was er damit gewonnen hat.


Hauptgewinn: Ein Tannenbaum. So viel hatte sich herumgesprochen. Außerdem hatte der Vorstand noch elf weitere Päckchen gepackt und mit Nummern versehen, denn insgesamt sollten drei Bingo-Runden mit je vier Gewinnmöglichkeiten ausgespielt werden. „Wer zuerst ein waagerechtes, senkrechtes oder diagonales Bingo hat oder aber den ganzen Zettel voll hat, hat gewonnen. Gut aufpassen und schnell rufen, denn nur der erste gewinnt. Er darf dann ein Los ziehen, auf dem die Nummer seines Gewinns steht.“
So weit so einfach. „Noch irgendwelche Fragen?“ „Und was ist, wenn man Bingo ruft und gar keines hat?“ So etwas soll im Eifer des Gefechts ja vorkommen. „Der muss in den Teich“ hieß es unter dem Gelächter der ganzen Versammlung. Und schon konnte es losgehen. Die Bingo-Trommel drehte sich. Volle Konzentration im Haus der Begegnung. Jedes Mal, wenn Volker Brinkmeier eine weitere Buchstaben-Zahl-Kombination vorlas, hörte man von irgendwoher ein triumphierendes „Ja!“ , ziemlich sicher begleitet von einem „Nein, nein, nein“ aus einer anderen Ecke, wo das Bingo-Los offensichtlich nur mit falschen Zahlen bedruckt war.
Dann endlich das erste Bingo, der erste Gewinner, das erste Weihnachtsgeschenk, das ausgepackt werden durfte. Oder ausgepackt werden musste? Denn der Vorstand des Heimatvereins hatte bei der Auswahl der Geschenke anscheinend immer mal wieder die Weihnachtsmann-Mütze mit der Narrenkappe vertauscht. Mancher Gewinn sorgte bei den Mitspielern für viel größere Heiterkeit als beim neuen Besitzer – eine Bayern-München-Tasse, zum Beispiel. Besonders groß war das Gejohle, als statt des erhofften Hauptgewinns nur dessen unansehnlicher kleiner Bruder ausgehändigt wurde: ein arg zurechtgestutzter Tannenbaum, der wohl schon als Lieferant für die Tischdeko hatte herhalten müssen. Eine weitere kleine Finte des Vorstands, der die Gewinnerin später aber noch mit einem willkommeneren Geschenk entschädigte. Der „richtige“ Hauptgewinn, ein stattlicher, gut gewachsener Baum, wurde schließlich auch noch vergeben (und kurzerhand versteigert, weil die Gewinnerin schon einen Weihnachtsbaum hatte).
Weihnachtsbingo – ein heißer Tipp für jede Weihnachtsfeier. Und vielleicht auch eine gute Idee, um das Geschenkeauspacken im Familienkreis mal ganz anders zu gestalten.

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Text und Fotos: Cornelia Müller

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Von Dahlinghausen bis auf den Limberg führte die Route der diesjährigen Allerheiligenwanderung des Heimatverein Eggetal. Einen Zwischenstopp auf der insgesamt knapp 7 Kilometer langen Etappe legten die Wanderer  auf dem Waldparkplatz am Preußisch Oldendorfer Freibad ein, wo Heinz Koring die Gruppe mit Getränken versorgte. Im Anschluß ging es weiter zum Forsthaus Limberg. Dort liessen sich circa 90 Vereinsmitglieder das Menü aus Wildragout und Schweinebraten schmecken.

"Wir versuchen immer möglichst abwechslungsreiche und familienfreundliche Strecken zu finden", betont Matthias Wessel, der zusammen mit Klaus Pfannenschmidt die Route ausgearbeitet hat. "Wir freuen uns, dass unsere Wanderungen sowohl von Kindern, als auch von Senioren so gut angenommen werden", so Wessel weiter.

Als nächste Veranstaltung wartet auf die Vereinsmitglieder am 18.12.2016 um 15.00 Uhr die Weihnachtsfeier mit Bingo im Haus der Begegnung.

 

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Alle Neune am Haus der Begegnung

Zwischen Pins und Pinnchen hat der Heimatverein Eggetal am Samstag wieder sein traditionelles Straßenkegeln ausgerichtet.

Das Stimmungsbarometer zeigte dabei ein mindestens so kräftiges Hoch an wie die Wetterkarte. Denn Straßenkegeln ist vor allem eine gesellige Veranstaltung. Gekegelt wird auf langen Holzbahnen, die normalerweise direkt auf dem Erdboden verlegt werden. Normalerweise – aber dieses Mal nicht. Besonderer Clou des Straßenkegelns in diesem Jahr war nämlich, dass die Bahnen wie eine Brücke über einen Wasserlauf führten, der sich durch das Gelände am Haus der Begegnung schlängelt. „Das war mal ein Versuch, die Gegebenheiten hier vor Ort noch besser einzubinden, und ich glaube, er ist sehr gut angekommen. Jedenfalls haben die Bahnen noch nie so schön waagerecht gelegen wie in diesem Jahr“, sagt Frank Bekemeier, Vorsitzender des Heimatvereins, schmunzelnd.

Insgesamt 13 Teams traten am Samstag gegeneinander an: Freundescliquen, Vereinsmannschaften und zwei echte Straßen-Teams – „die Stromberg(straßen)s“ und „die Paradies(weg)vögel“.

Chancen auf den Sieg hatten alle, denn beim Straßenkegeln ist stets auch Glück mit im Spiel und sportlicher Ehrgeiz eher fehl am Platz. Am Ende landete die Freiwillige Feuerwehr Börninghausen noch vor den „Eggetaler Kegelbuben“ ganz vorne. Dafür musste sich manch andere als Favorit gehandelte Mannschaft mit einem der hinteren Ränge begnügen.

Aber die genaue Platzierung war sowieso eher Nebensache. „Eigentlich wollten wir nur mitmachen“, sagte Feuerwehr-Kamerad Björn Vortmeyer lachend, als seine Mannschaft für den ersten Platz mit einem Gutschein über 30 Liter Bier belohnt und dafür von allen Teilnehmern lautstark gefeiert wurde. Der Heimatverein konnte mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden sein: „Das Wetter passte, an den Bahnen war ordentlich Betrieb, alles hat gut geklappt und alle waren gut gelaunt – mehr kann man sich nicht wünschen,“ stellte Frank Bekemeier fest.

(siehe auch: Westfalen-Blatt vom 30.08.2016)

Die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr beherrschte die Straßenkegel-Mathematik am besten: Sechs Teammitglieder plus/minus alle Neune macht dreißig Liter Bier. Von links: Dominik Lampe, Benedikt Wegner, Torben-Werner Dittmann, Timo Sommer, Markus Vortmeyer, Björn Vortmeyer. (Foto: Cornelia Müller)

Beim Straßenkegeln des Heimatvereins musste die Kugel erst übers Wasser, um ihr Ziel zu finden. (Foto: Cornelia Müller)

 

Andrew Boulton („Jetzt erst recht“) nimmt Maß. (Foto: Cornelia Müller)

 

Der Heimatvereins-Vorsitzende Frank Bekemeier (2. von links) freut sich mit der Mannschaft der Gröchtenhütte, die diesmal auch gestandene Kegelvereine hinter sich lassen konnte. (Foto: Cornelia Müller)

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