• Burg Limberg

Die Burgruine Limberg im Eggetal

Der zwölf Meter hohe Limbergturm diente noch bis 1807/08 als Amtsgefängnis.

limberg bildstreifenDie Burg Limberg. Mittelpunkt einer Region.

Die Burganlage Limberg war eine Höhenburg auf dem 190 Meter hohen Limberg in Börninghausen. Die Hauptburg war von hohen Mauern umgeben und wurde ca. zwischen 1250 und 1319 errichtet. Hier lagen Burgmannssitze der 1319 benannten Burgmänner und später öffentliche Gebäude.

Die Burg wurde im 13. Jahrhundert an strategisch günstiger Stelle auf einem steilen Kamm des Wiehengebirges errichtet und diente den Menschen Jahrhunderte als Absicherung ihres Territoriums. Selbstverständlich gehörten zur Befestigung einer Höhenburg nicht nur hohe Mauern sondern auch Gräben und Wälle. Von der Umwallung der Burganlage Limberg ist heute noch die hohe Südmauer und der breite Burggraben gut erhalten.

Mit dem Ende des 17. Jahrhunderts verfiel die Burg zunehmend und war für militärische Zwecke kaum noch zu gebrauchen.  

 

Reise in die Vergangenheit - entdecken Sie die Burganlage

Der quadratische Limbergturm war seinerzeit innerhalb der Hauptburg ein eigenständig bewohnbarer, befestigter militärischer Wohnturm (auch Bergfried genannt). Er war von unten nicht zugänglich und nur über hoch liegende Zugänge zu erreichen. Im Falle der Eroberung der Burg war er der letzte Zufluchtsort. Im ausgegrabenen Untergeschoss kann sich ein Gefängnis befunden haben. Das mittlere Hauptgeschoss war dauerhaft bewohnbar. Hier sind ein Kamin und Backofen sowie Reste von Nebenräumen erhalten. Eine aufsteigende Treppe führt in den oberen Teil, wo sich eine Plattform befunden haben kann.

Dieser zwölf Meter hohe Limbergturm diente noch bis 1807/08 als Amtsgefängnis.

Nach umfrangreichen Restaurationsarbeiten in den 1980er Jahren kann der historische Wohnturm der mittelalterlichen Burg Limberg gegenwärtig wieder besichtigt werden.

Gut gekennzeichnete Wanderwege führen zum Burggelände in dem schönen Naturschutzgebiet, dass jederzeit frei zugänglich ist. Der nur wenige Meter entfernte Gastronomiebetrieb "Forsthaus Limberg" verfügt über zahlreiche Parkplätze und verwaltet auch den Schlüssel für den Limbergturm.

Sehenswert ist auch die an der Ostseite der Burganlage stehende, mehrere hundert Jahre alte „Gerichtslinde“. Die Gerichtslinde ist wahrscheinlich im 17. Jahrhundert auf dem Burgwall gepflanzt worden und diente als Gerichtsort.

Immer häufiger wird das außergewöhnliche Ambiente des Burggeländes als Standesamt gebucht. Der Wohnturm der Burganlage Limberg ist als offizieller Trauraum der Stadt Preußisch Oldendorf zugelassen.

 

Die Burg LimbergVerein zur Erhaltung der Burgruine Limberg e.V.

Die Stadt Preußisch Oldendorf hat in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Erhaltung der Burgruine Limberg e.V. die Ruine des Turmes (Bergfried) und die Wallmauern der früheren Burg Limberg seit 1982 restauriert. Nach und nach wurde die Burganlage in ihrer noch vorhandenen baulichen Substanz gesichert und so wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Der Verein hat eine umfangreiche bebilderte Publikation mit 456 Seiten zur Geschichte der Burganlage Limberg herausgegeben. Sie trägt den Titel:

„Die Burg Limberg, Mittelpunkt einer Region, Beiträge zur Geschichte und Gegenwart“

 

Sie erhalten dieses Buch:

  • Im Forsthaus Limberg, Burgstraße 3, Tel. 0049 5742 969940
  • Im Touristikbüro Bad Holzhausen, Haus des Gastes, Hudenbeck 2, Tel. 0049 5742 4224
  • Im Bürgerbüro der Stadtverwaltung, Rathausstraße 3, Tel. 0049 5742 93110

 

 

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