• Kirchengemeinde
    EV.-LUTH. KIRCHENGEMEINDE BÖRNINGHAUSEN
    Kirche und Gemeinde gehören zum Kirchenkreis Lübbecke der Evangelischen Kirche von Westfalen.
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Gottesdienst

  • Am 1. und 3. und 5. Sonntag im Monat um 10.00 Uhr in Börninghausen
  • Am 2. und 4. Sonntag Gottesdienst um 10.00 Uhr in Bad Holzhausen.
  • Am Vorabend des 4. Sonntag im Monat, Samstags um 18.00 Uhr.
  • Informationen zu Gottesdiensten und Veranstaltungen sowie zum Presbyterium finden Sie hier: http://www.evangelisch-am-limberg.de/

Gemeindebüro

An der Kirche 11
32361 Pr. Oldendorf
Telefon: 0049 5742 2303    
Fax: 0049 5742 920770
www.kirchenkreis-luebbecke.de

Neuer Vorstand im Kirchbauverein / Akustik von St. Ulricus gut für Konzerte.

Zu den turnusmäßigen Neuwahlen im Vorstand des Vereins zur Erhaltung der St.-Ulricus-Kirche, Börninghausen trafen sich die Mitglieder des Vereins im Albert-Schweitzer-Haus in Börninghausen. Ein Thema der Versammlung war auch die Orgelrenovierung.

In den Vorstand neu gewählt wurden jeweils einstimmig: Maritta von Haugwitz (1. Vorsitzende), Liselotte Stollmann ( 2. Vorsitzende), Kurt Vieselmeier (Geschäftsführer), Brigitte Rose (Schatzmeisterin), Henrik Menzel (stellvertretender Schatzmeister) sowie die Beisitzerinnen Cornelia Müller und Sonja Köster.

Aus dem Vorstand schieden aus: Klaus Pfannenschmidt (Geschäftsführer), Elke Stiebitz (Schatzmeisterin), Doris Danielmeier, Wilhelm Meier und Rüdiger Vortmeier (Beisitzer).

Maritta v. Haugwitz würdigte bei jedem ausscheidenden Vorstandsmitglied individuell die geleistete Arbeit je nach Aufgabengebiet und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. Fast alle diese Mitglieder waren seit Gründung des Vereins 2005 in ihrem Ehrenamt tätig.

Kirchbauverein EggetalRe: Engagieren sich für die St.-Ulricus-Kirche: (v.l.) Heike Kampeter (Beisitzerin), Henrik Menzel (stellvertretende Schatzmeister), Brigitte Rose (Schatzmeisterin), Kurt Vieselmeier (Geschäftsführer), Lieselotte Stollmann (2. Vorsitzende), Sonja Köster (Beisitzerin) und Maritta v. Haugwitz (1. Vorsitzende).

Beim Jahresrückblick informierte die 1. Vorsitzende, dass der Verein derzeit 382 Mitglieder hat, davon 124 Auswärtige. Im vergangenen Jahr wurden vier Konzerte durch den Kirchbauverein organisiert, die alle gut bis sehr gut besucht waren.

Außerdem war die St.-Ulricus-Kirche einer der Austragungsorte für den "Lübbecker Orgelsommer 2013".

Da die Kirche sich wegen ihrer hervorragenden Akustik und der besonderen Raumatmosphäre gut für Konzerte eignet, soll dieses Angebot auch weiter fortgeführt werden. So soll erreicht werden, dass der Kirchenraum auch für diejenigen als wichtiger Ort angeboten wird, die nicht regelmäßig den Gottesdienst besuchen.

In Planung sind ein Konzert in der Adventszeit mit dem Opernchorsänger Volko Neitmann, ein gebürtiger Börninghauser, und ein Vortrag von Dr. Ellger aus Münster, der seinerzeit die Ausgrabungen in der Kirche leitete.

Die Pfarrerin Hilke Vollert informierte über den letzten Stand zum Thema "Orgelrenovierung". Wegen Überlastung des Orgelbauers wird sie vermutlich erst im nächsten Jahr vorgenommen.

Weitere finanzielle Ziele des Kirchbauvereins sind neben dem Abtragen des Darlehens die Reparatur der Kirchhofsmauer und die Renovierung des Aufgangs zur Empore. Die Dringlichkeit gebe die Reihenfolge vor.

Dies werde in Absprache und in Zusammenarbeit mit dem Presbyterium vorgenommen, sagte Maritta v. Haugwitz und ergänzte: "An dieser Stelle steht seit fast 800 Jahren eine Kirche. Sie zu erhalten und zu pflegen ist eine lohnenswerte Aufgabe."

 

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Teilabriss geplant: Gemeindehaus soll kleiner und gemütlicher werden.

Die Küche ist auch im Gemeindehaus der Lebensmittelpunkt: Viele Ehrenamtliche und die Firma Häcker aus Rödinghausen haben es möglich gemacht, dass im ehemaligen Jugendtrakt des Gemeindehauses in Börninghausen die Küche renoviert werden konnte. Bei einem kleinen Empfang wurde sie jetzt offiziell eingeweiht.

"Der Kontakt entstand durch Sabine Wernicke", berichtete Pfarrerin Hilke Vollert. "Sie sagte, dass bei der Firma Häcker die Ausstellungsstücke abgegeben würden, und da haben wir uns als Kirchengemeinde gleich gemeldet. Wir bekamen dann kein Ausstellungsstück, sondern eine nagelneue, genau auf die Räumlichkeiten abgestimmte Küche. Dafür sind wir der Firma Häcker sehr dankbar."

Albert Schweitzer Haus

Beim Küchenempfang: (v.l.) Detlef Dannenbring, Tanja Jungemeier, Thomas Löber, Sabine Wernicke,
Ulrike Nebur-Schröder, Maike Petersmann, Hilke Vollert, Holger Petersmann, Marion Dannenbring,
Wilhelm Bokel, Michael Greve und Bernd Wernicke. Foto: christine scheele


Bis die neue Küche dann aber in Betrieb genommen werden konnte, waren viele helfende Hände notwendig. Die alte Küche musste raus, die Tapete abgekratzt werden, Boden und Fliesen wurden neu verlegt.

Die Küsterin, ihr Mann und viele weitere Helferinnen und Helfer, darunter auch aus dem Presbyterium, halfen eifrig und legten ebenfalls Hand an. Insgesamt 20 Frauen und Männer trugen dazu bei, dass die neue Küche nun in Gebrauch genommen werden konnte.

Darum war es dann selbstverständlich, hieß es, dass die Kirchengemeinde zu einem Dankeschön einlud, einem so genannten "Küchenempfang".

Gemeindepfarrerin Hilke Vollert bedankte sich herzlich bei den vielen aktiven Gemeindegliedern für das Engagement und die kompetente Tatkraft, ohne die die neue Küche nicht hätte eingebaut werden können.

Sie bedankte sich auch bei der Firma Häcker für die großzügige Spende. Die Küche sei in der Familie der Lebensmittelpunkt. Da wird nicht nur gekocht, gespült und gewerkelt, sondern da werden auch wichtige Gespräche geführt, findet Leben statt, so Vollert. Die alte Küche war mehr als 23 Jahre alt und hatte nun ausgedient.

Die größten Bauarbeiten kommen aber erst noch: Die neue Küche ist Teil einer umfangreichen Umbaumaßnahme, hieß es, infolgedessen ein Teil des Albert-Schweitzer-Hauses abgerissen und der andere modernisiert werden soll. Das Gemeindehaus soll kleiner, aber einladender werden, erklärt Presbyter Holger Petersmann.

Im vergangenen Jahr musste der westliche Teil des Albert-Schweitzer-Hauses geschlossen werden, um die Unterhaltskosten für das Gebäude zu senken.

Die Finanzierung für die Umbaumaßnahmen muss noch gesichert werden. So sollen das Dach und die Heizung des verbleibenden Gebäudes dann erneuert werden, sagt Pfarrerin Hilke Vollert.

Quelle: Neue Westfälische

 

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Begeisterung bei Konzert der Zinken in St. Ulricus Börninghausen.

In einen seltenen Hörgenuss kamen jetzt die Zuhörer in der gut besuchten St.-Ulricus-Kirche in Börninghausen. Auf Einladung des Kirchbauvereins gastierte das Ensemble "I Cornette Pomerani" mit italienischer und norddeutscher Musik aus dem 16. und 17. Jahrhundert in der Kirche.

Die drei Musiker der Universität Greifswald spielten neben der Orgel (Matthias Schneider) das historische Blasinstrument Zink (Beate Bugenhagen und Immanuel Musäus, Cornetti). Die beiden Zinkenisten sind die einzigen aus Mecklenburg-Vorpommern, die dieses Instrument beherrschen. Maritta von Haugwitz, zweite Vorsitzende des Kirchbauvereins, freute sich darüber, die Künstler nun schon zum zweiten Mal in Börninghausen begrüßen zu dürfen.

Zinken in St. Ulricus

Seltene Attraktion: Die Zinkenisten Beate Bugenhagen und Immanuel Musäus (Tenorzink) bekamen viel Applaus. Foto: Lohmeyer-Lorek

Der Zink ist eine Mischung aus Holz- und Blechblasinstrument. Das Mundstück ähnelt einer Trompete oder Posaune, während das Material und die Grifflöcher typische Elemente der Blockflöte sind. Im Konzert erklang der Zink mal strahlend wie eine Trompete oder Fanfare, mal verhalten und weich und eher mit dem gedämpften Ton der Klarinette vergleichbar, wie es in dem "Canzon Seconda" von Girolamo Frescobaldi sehr schön zum Ausdruck kam.

Trompetengleich klangen die Zinken ebenfalls in der "Suonata a 2 Cornetti in risposta" von Niccolo Corradini, in der die Zinkenisten mit großen Melodiebögen interessante Echoeffekte erzeugten. Als regionalen Komponisten wählte das Ensemble Johann Vierdanck, den Organisten der Marienkirche in Stralsund, mit seinem "Capriccio Nr.1", einem Musikstück, das in erster Linie Übungszwecken galt.

Das ausgefallene Instrument der Renaissance und des Frühbarock, das man ausschließlich in der Schweiz studieren kann, weckte sofort das Interesse der Zuhörer. Zinkenist Musäus stellte ein weiteres Mitglied aus der Bläserfamilie vor, den Tenorzink, der vom Klang her eher dem Fagott ähnelte. Mit einer Komposition des Spaniers Diego Ortiz, in der der leicht heiser klingende Tenorzink zu beschwingten Tanzrhythmen sehr virtuos zum Einsatz kam, erntete Musäus viel Applaus. Neben dem geraden und dem krummen Zink lernten die Zuhörer auch den stillen Zink kennen, bei dem das Mundstück ins Schallrohr eingearbeitet ist.

Das Publikum bedankte sich mit reichlich Applaus. Der Konzerterlös fließt zum Teil in die Arbeit des Kirchbauvereins, der die Renovierung der Orgel unterstützen will.

 

 

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Kirchbauverein lädt zu besonderem Konzert ein.

KirchbauvereinDas Trio von der Universität Greifswald, Matthias Schneider (Orgel), Beate Bugenhagen (Zink) und Immanuel Musäus ( Zink) gibt wieder ein abwechslungsreiches Konzert am Sonntag, 23. Februar, um 17 Uhr in der St. Ulricus-Kirche in Börninghausen.

Das Konzert steht unter der Überschrift "I Cornetti Pomerani". Zum Auftakt der Konzertreihe in St. Ulricus 2008 war das Trio bereits im Eggetal zu Gast.

Re.: Zurück zu den Anfängen: Mit dem Trio von der Universität Greifswald begann 2008 die Konzertreihe an St. Ulricus.

Ein Zink ist eine Art Mischung aus Blockflöte und Trompete. Das Instrument besteht aus Holz oder Elfenbein und hat ein Mundstück vergleichbar dem einer Trompete. Je nach Tonlage gibt es verschiedene Formen. Seine Hochblüte hatte das Instrument im 17. Jahrhundert besonders in Italien. Da es schwer zu erlernen sei, gebe es nicht viele Zinkenisten. Zu Gehör kommen Werke von Johann Vierdanck und Paul Siefert sowie von Guilio Mussi und Salamone Rossi. Der Kirchbauverein lädt zu diesem besonderen Konzert ein, das nach längeren Bemühungen nun wieder zustande gekommen sei.

Quelle: Neue Westfälische

 

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