Teilabriss geplant: Gemeindehaus soll kleiner und gemütlicher werden.

Die Küche ist auch im Gemeindehaus der Lebensmittelpunkt: Viele Ehrenamtliche und die Firma Häcker aus Rödinghausen haben es möglich gemacht, dass im ehemaligen Jugendtrakt des Gemeindehauses in Börninghausen die Küche renoviert werden konnte. Bei einem kleinen Empfang wurde sie jetzt offiziell eingeweiht.

"Der Kontakt entstand durch Sabine Wernicke", berichtete Pfarrerin Hilke Vollert. "Sie sagte, dass bei der Firma Häcker die Ausstellungsstücke abgegeben würden, und da haben wir uns als Kirchengemeinde gleich gemeldet. Wir bekamen dann kein Ausstellungsstück, sondern eine nagelneue, genau auf die Räumlichkeiten abgestimmte Küche. Dafür sind wir der Firma Häcker sehr dankbar."

Albert Schweitzer Haus

Beim Küchenempfang: (v.l.) Detlef Dannenbring, Tanja Jungemeier, Thomas Löber, Sabine Wernicke,
Ulrike Nebur-Schröder, Maike Petersmann, Hilke Vollert, Holger Petersmann, Marion Dannenbring,
Wilhelm Bokel, Michael Greve und Bernd Wernicke. Foto: christine scheele


Bis die neue Küche dann aber in Betrieb genommen werden konnte, waren viele helfende Hände notwendig. Die alte Küche musste raus, die Tapete abgekratzt werden, Boden und Fliesen wurden neu verlegt.

Die Küsterin, ihr Mann und viele weitere Helferinnen und Helfer, darunter auch aus dem Presbyterium, halfen eifrig und legten ebenfalls Hand an. Insgesamt 20 Frauen und Männer trugen dazu bei, dass die neue Küche nun in Gebrauch genommen werden konnte.

Darum war es dann selbstverständlich, hieß es, dass die Kirchengemeinde zu einem Dankeschön einlud, einem so genannten "Küchenempfang".

Gemeindepfarrerin Hilke Vollert bedankte sich herzlich bei den vielen aktiven Gemeindegliedern für das Engagement und die kompetente Tatkraft, ohne die die neue Küche nicht hätte eingebaut werden können.

Sie bedankte sich auch bei der Firma Häcker für die großzügige Spende. Die Küche sei in der Familie der Lebensmittelpunkt. Da wird nicht nur gekocht, gespült und gewerkelt, sondern da werden auch wichtige Gespräche geführt, findet Leben statt, so Vollert. Die alte Küche war mehr als 23 Jahre alt und hatte nun ausgedient.

Die größten Bauarbeiten kommen aber erst noch: Die neue Küche ist Teil einer umfangreichen Umbaumaßnahme, hieß es, infolgedessen ein Teil des Albert-Schweitzer-Hauses abgerissen und der andere modernisiert werden soll. Das Gemeindehaus soll kleiner, aber einladender werden, erklärt Presbyter Holger Petersmann.

Im vergangenen Jahr musste der westliche Teil des Albert-Schweitzer-Hauses geschlossen werden, um die Unterhaltskosten für das Gebäude zu senken.

Die Finanzierung für die Umbaumaßnahmen muss noch gesichert werden. So sollen das Dach und die Heizung des verbleibenden Gebäudes dann erneuert werden, sagt Pfarrerin Hilke Vollert.

Quelle: Neue Westfälische