• Unser Dorf hat Zukunft
    UNSER DORF HAT ZUKUNFT
    Gute Platzierungen für Börninghausen beim Kreiswettbewerb
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    Gute Platzierungen für Börninghausen beim Kreiswettbewerb
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    Gute Platzierungen für Börninghausen beim Kreiswettbewerb

"Unser Dorf hat Zukunft" ist ein Bundeswettbewerb an dem Orte mit bis zu 3000 Einwohnern teilnehmen können.

Der Bundeswettbewerb hat sich zu einem Instrument der Dorferneuerung entwickelt, in dem die individuellen Ausgangsbedingungen und kulturellen Traditionen eines jeden Dorfes sowie die Nachhaltigkeit bei der Gestaltung der Zukunft eine wesentliche Rolle spielen. Der Fokus liegt auf grundsätzlichen und umfassenden Maßnahmen der Lebensqualität und vor allem zum Umgang mit dem demografischen Wandel.

Präsentation bei dem Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".

Im Anschluss der Dorfbereisung wurden der Bewertungskommission im Haus der Begegnung noch die vielen ehrenamtlichen Vereins-Aktivitäten und Ideen/Pläne für das Eggetal präsentiert.

 

udhz2014

 

Die Präsentation kann hier eingesehen werden (PDF Datei).

Vielen Dank an die Kommission des Projekts "Unser Dorf hat Zukunft".

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Dorfwettbewerb: Straffes Programm in Börninghausen.

Mit Klemmbrett, Kugelschreiber und prüfendem Blick hat sich die Bewertungskommission des Kreiswettbewerbs »Unser Dorf hat Zukunft« gestern auf den Weg ins Eggetal gemacht. In der Gruppe »Mittlere Dörfer« muss sich Börninghausen unter anderem mit Wehe, Alswede und Kutenhausen vergleichen lassen.

Start der Dorfbereisung war am so genannten Dorfgrundstein im Ortsmittelpunkt. Von hier aus machte sich die Kommission erst einmal zu Fuß auf den Weg: zunächst zur St.-Ulricus-Kirche, dann weiter zur Grundschule, zum Feuerwehrgerätehaus und zum AWO-Familienzentrum. Viel Zeit zum Verweilen blieb nicht. Die Organisatoren hatten ein straffes Programm zusammengestellt und setzten auf eine schnörkellose Präsentation der Fakten.

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Letzte Station der Bereisung ist das Haus der Begegnung gewesen.
Dort berichtete Frank Bekemeier über die Aktivitäten des hiesigen Heimatvereins. Fotos: Cornelia Müller

 

Im Tennisverein und Sportverein seien etwa ein Drittel der Mitglieder Jugendliche, erfuhr die Kommission. Bei der Feuerwehr Börninghausen sei der Altersdurchschnitt mit 33 Jahren der niedrigste im ganzen Stadtgebiet und selbst im Heimatverein sei ein Drittel der Mitglieder zwischen 30 und 50 Jahre alt. »Wir konnten hier in den vergangenen Jahren sehr viele junge Familien als Mitglieder gewinnen«, sagte Frank Bekemeier, Vorsitzender des Heimatvereins, »und wir arbeiten weiter daran, auch die Jüngeren für das Dorf zu interessieren«.

Börninghausen – ein junges Dorf? Vor allem ein Dorf, das seine Probleme erkannt habe und sich um Lösungen bemühe, machte Jürgen Nenneker, Geschäftsführer der Dorfgemeinschaft »Wir im Eggetal«, deutlich. Dazu gehörten viel Eigenleistung und ehrenamtlicher Einsatz, betonten sowohl Maritta von Haugwitz, die die Arbeit des Kirchbauvereins vorstellte, als auch Hans Eickemeier, der über den Sportverein und den neu angelegten Rasenplatz informierte.

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Und manchmal müsse man sich auch von etwas Altem trennen, um auf neue Erfordernisse zu reagieren – wie zum Beispiel vom westlichen Trakt des zu groß und zu teuer gewordenen Gemeindehauses. »Das Wichtigste war für uns, die Funktionalität zu erhalten. Wir haben uns zwar verkleinert, aber das kleinere Gemeindehaus wird auch schöner als das alte und wird auch nichtkirchlichen Veranstaltungen offen stehen«, sagte Pfarrerin Hilke Vollert.

Mit einem kleinen Abstecher nach Büscherheide erreichte die Kommission die Landesgrenze zu Niedersachsen. Vom Kalkofen aus hatte die Jury dann einen wunderbaren Blick übers ganze Tal: »Jetzt wissen Sie, warum die Leute hier so gerne wohnen«, kommentierte Achim Meyer, Ortsvorsteher von Büscherheide.

An der Gröchtenhütte und am Sportplatz machte die Kommission dann noch zweimal Halt, bevor es zur letzten Station der Bereisung ging: zum Haus der Begegnung. Dort gab Jürgen Nenneker einen kurzen Überblick über geplante und bereits umgesetzte Projekte des Dorfinnenentwicklungskonzepts.

Als die Juroren dann zum nächsten Wettbewerbsteilnehmer, Alswede, aufbrachen, nahmen sie eine Fülle von Informationen mit. »Was mir besonders gefallen hat, ist, dass die Eggetaler zusammengearbeitet haben. Sie haben richtig erkannt: Wir müssen nicht alles allein machen«, fasste Luise Lahrmann, die Sprecherin der Kommission, ihre Eindrücke zusammen.

Auch Radio Westfalica berichtete über den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Hier der Mittschnitt mit den Interviews:

 

radiowestfalica dorfzukunft

 

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Unser Dorf hat Zukunft. In jedem Ort gibt es eine Begrüßung und eine Besichtigungstour.

Der Bereisungsplan der Kreisjury für den Kreisentscheid "Unser Dorf hat Zukunft" 2014 ist längst nicht so lang, wie bei den letzten Wettbewerben 2008 und 2011. Grund dafür ist die geringere Beteiligung.

Von den 16 Teilnehmern stammen zehn Dörfer aus dem Altkreis Lübbecke. Auch beim Wettbewerb 2014 hält sich die Kommission in jedem Dorf zwei Stunden auf. Überall gibt es eine Begrüßung, eine Besichtigungstour und einen Abschlussteil mit der Möglichkeit zum Austausch. Es gibt ab Montag, 16. Juni, sechs Besuchstage.

Die erste Begrüßung wird die Kommission am kommenden Montag, 16. Juni um 11.30 in Oberbauerschaft erleben. Das Dorf aus der Gemeinde Hüllhorst wurde 2011 Gruppensieger. Um 14 Uhr folgt der Besuch in Dehme. Am Mittwoch, 18. Juni, steht um 9 Uhr der Besuch in Frotheim auf dem Programm. Um 11.30 wird die Jury in Bad Holzhausen empfangen und um 14 Uhr in Gehlenbeck.

Am Mittwoch, 25. Juni, macht sich die Jury ab 11.30 Uhr in Wehe und ab 14 Uhr in Destel ein Bild von den Zukunftsperspektiven. Am Mittwoch, 26. Juni, ist die Jury ab 9 Uhr zu Gast in Namnen, ab 11.30 Uhr in Häverstädt und ab 14 Uhr in Meßlingen.

Seit langem ist Börninghausen wieder mit dabei und wird am Mittwoch, 2. Juli, um 9 Uhr von der Jury besucht. Es folgen ab 11.30 Uhr Alswede und ab 14 Uhr Stockhausen. Letzte Stationen sind am Donnerstag, 3. Juli, ab 9 Uhr Schmalge, ab 11.30 Uhr Kutenhausen und ab 14 Uhr Aminghausen. Mitglieder der Kreiskommission sind als Sprecherin Luise Lahrmann (Stemwede) sowie Ingo Ellerkamp (Lübbecke) Günter Heidemann (Bielefeld), Susanne Johanninjg (Lübbecke), Ute Kerlen (Minden), Susanne Sassenberg (Hüllhorst), Margret Masbaum (Minden), Lothar Meckling (Minden), Eckhard Rolfsmeier (Bielefeld), Jürgen Thielking (Hille), Herbert Wiese (Porta Westfalica).

Mit dabei ist bei den Besuchen in diesem Jahr ist Rainer Riemenschneider, Geschäftsführer des Kreiswettbewerbs, der die Dörfer aber nicht mit bewertet.

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UNSER DORF HAT ZUKUNFT - Börninghausen macht auf sich aufmerksam.

Die Vorstellung der Teilnehmer für den Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" führt heute ins Eggetal. Börninghausen nimmt seit der Neukonzeption des Wettbewerbs mit dem Titel "Unser Dorf hat Zukunft" (vorher "Unser Dorf soll schöner werden") das erste Mal teil und ist damit ein Debütant.

In Börninghausen gibt es eine positive Aufbruchstimmung, etwas im Eggetal zu bewegen und realistische Zukunftsperspektiven zu erarbeiten. Rainer Riemenschneider, Geschäftsführer für den Kreiswettbewerb beim Kreis Minden-Lübbecke sagt zur Börninghausener Anmeldung: "Börninghausen nimmt das erste Mal seit langer Zeit am Dorfwettbewerb teil. Die Kommission ist neugierig auf die Präsentation des Dorfes. Durch die vielfältigen Aktivitäten im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes hat Börninghausen schon stark auf sich aufmerksam gemacht."

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Bilderbuchansicht: Das Foto mit einer farbenfrohen Natur und gut gepflegten Wohnhäusern dokumentiert die schöne
landschaftliche Lage des Dorfes Börninghausen im Eggetal an den teilweise sanft ansteigenden Hängen
des Wiehengebirges. FOTOS: HANS-GÜNTHER MEYER

 

Marko Steiner, Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Pr. Oldendorf, begrüßt die Teilnahme von Börninghausen am Wettbewerb. "Im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes sind viele großartige Aktivitäten von Eggetalern für Eggetaler entstanden", betont Marko Steiner.

Diese Aktivitäten und Ideen, getragen von einer lebendigen Dorfgemeinschaft, seien neben der wunderschönen Lage von Börninghausen sicher eine gute Ausgangsbasis für den anstehenden Wettbewerb. "Dabei ist mir bewusst, dass die Teilnahme zusätzliche Anstrengungen der Eggetaler bedeutet und freue mich sehr, dass sich die Dorfgemeinschaft zur Teilnahme entschlossen hat", so Marko Steiner.

horstkirchhoff mai2014Ansprechpartner für den Wettbewerb in Börninghausen ist Horst Kirchhoff, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft. Wie er erklärt, sei das bereits erarbeitete Konzept "DIEK" ein Schwerpunkt der Bewerbung. Punkte des Konzeptes seien beispielsweise die Freilegung des Mühlenbaches, Hinweisschilder an der Bünder Straße auf die Attraktionen im Eggetal und die Ansiedlung eines Dorfladens.

Grundlage sei ferner die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen und Institutionen des Eggetals, das erfolgreiche Bergfest und der starke Zusammenhalt innerhalb der großen Vereine wie SV Börninghausen, Heimatverein, Eggetaler TC und vielen weiteren.

Die Entscheidung über die Teilnahme am Wettbewerb habe der Vorstand der Dorfgemeinschaft getroffen, nach vorheriger Absprache mit den Vereinen und Politikern. Konzipiert werde die Bewerbung in erster Linie von der Dorfgemeinschaft, aber auch vom SV Börninghausen, Heimatverein, Tennisclub, Kirchbauverein und anderen Vereinen und Gruppen.

Auf die Frage nach der Motivation für die Teilnahme erklärt Horst Kirchhoff: "Wir wollen auf unser Dorf aufmerksam machen. Es passiert gerade unglaublich viel im Tal. Wir wollen auch zeigen, wo Jung und Alt hier leben und wohnen können."

Auch auf die Frage nach der Bedeutung eines erfolgreichen Abschneidens für Börninghausen nennt Horst Kirchhoff eine klare Position. Man wolle den Bürgern zeigen, wie aktiv im Eggetal gearbeitet werde. Der Erfolg sei eine schöne Nebensache.

Bei einem Ausblick auf den Besuch der Kommission erläutert Horst Kirchhoff, der Dorfgrundstein könne als Treff für die Begrüßung dienen. Dort könne die "Reise durchs Eggetal" starten. Für die Abschlussveranstaltung eigne sich das "Haus der Begegnung".

 


Info - Urkundliche Erwähnung im Jahr 993

Börninghausen ist der Hauptort des Eggetals und bildet hier ein lokales Unterzentrum der Stadt Pr. Oldendorf. Das Eggetal gilt als landschaftlich besonders schönes Tal des Wiehengebirges.

Das Alter des Dorfes geht auf eine urkundliche Erwähnung im Jahr 993 zurück. Somit könnte Börninghausen 2018 das Jubiläum "1.025 Jahre Börninghausen" feiern.

Bis zur Gebietsreform 1973 bildete Börninghausen mit den Nachbarortschaften Eininghausen und Börninghausen-Masch eine eigenständige Gemeinde, die das gesamte Eggetal umfasste. Am 1. Januar 1973 wurde Börninghausen ein Stadtteil von Pr. Oldendorf.

Stationen der Einwohnerentwicklung: 1885: 1.266 Einwohner, 1925 (1.611), 1939 (1.710), 1961: 2.141. Seit dieser Zeit schwankt die Zahl um 2.100 Einwohner.

 

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