• Unser Dorf hat Zukunft

Unser Dorf hat Zukunft

Ein guter dritter Platz für Börninghausen beim Kreiswettbewerb 2017

wir im eggetal logo

Der Bundeswettbewerb hat sich zu einem Instrument der Dorferneuerung entwickelt, in dem die individuellen Ausgangsbedingungen und kulturellen Traditionen eines jeden Dorfes sowie die Nachhaltigkeit bei der Gestaltung der Zukunft eine wesentliche Rolle spielen.

Der Fokus liegt auf grundsätzlichen und umfassenden Maßnahmen der Lebensqualität und vor allem zum Umgang mit dem demografischen Wandel.

logo udhz 2017

Börninghausen belegt zusammen mit Bad Holzhausen den dritten Platz in der Gruppe B (größere Dörfer) beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Das aktive Vereinsleben und die Umsetzung einiger Projekte aus dem Dorfentwicklungsprojekt beeindruckte die Bewertungskommission. "Für die große Unterstützung aller Beteiligten bei der Dorfbegehung möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken", betont Horst Kirchhoff, 1. Vorsitzender der Dorfgemeinschaft WIR IM EGGETAL.

(siehe auch Neue Westfälische vom 2.10.2017 und 29.09.2017)

 

„Dörfer mit Ideen“ – Neuorientierung für „Unser Dorf hat Zukunft“

Nähere Infos gibt es hier.

 

Keine Tanzvorführungen, keine Kinderchöre. Bei ihrem Besuch im Eggetal am Freitag musste die Bewertungskommission des Dorfwettbewerbs auf solche schönen Bilder verzichten. Eine Schule gibt es im Eggetal nicht mehr und als der Bus mit der Bewertungskommission am AWO-Kindergarten Halt machte, war bei den 45 Jungen und Mädchen nicht Jubel, Trubel, Heiterkeit angesagt, sondern Mittagsschlaf. Nicht einmal eine seiner größten Stärken konnte das Eggetal ausspielen: seine herrliche Lage. Gegen grauen Himmel und Nieselregen hat es auch landschaftliche Schönheit schwer.
Andererseits geht es im Dorfwettbewerb ja auch gar nicht um schöne, sondern um vitale Dörfer. „Unser Dorf hat Zukunft“ lautet das Motto. Und was die Bewertungskommission im Eggetal zu sehen bekam, war ein Dorf, das mit vielen aktiven Vereinen seine Zukunft beherzt selbst in die Hand nimmt. „Sie werden sehen, dass viel geschehen ist, seit die Bewertungskommission vor drei Jahren zum letzten Mal hier war. Aber es muss auch noch einiges geschehen,“ sagte Jürgen Nenneker („Wir im Eggetal“), der die Rolle des Reiseführers übernahm. Einige Projekte des Dorfentwicklungskonzeptes seien bereits verwirklicht worden (Verlegung des Mühlenbaches). Andere, wie der behindertengerechte Zugang zum Haus der Begegnung, stünden noch vor der Umsetzung.

cm dorfwettbewerb eggetal 2017

Die Bewertungskommission und Vertreter der Eggetaler Vereine besichtigen mit dem Bürgermeister den Parkplatz und die Zuwegung zum Haus der Begegnung.  

Foto: Cornelia Müller

Die Rundfahrt durch das Eggetal startete am Haus der Begegnung. Um das Haus mit dem umgebenden Freizeitgelände für das Dorf zu erhalten, hat der Heimatverein es Anfang des Jahres von der Stadt gepachtet. Seitdem kann das Haus der Begegnung auch von anderen Vereinen oder Privatpersonen gemietet werden und das Freizeitangebot (Minigolf, Boule) wurde erweitert. Möglich geworden sei das durch eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt – und durch ganz viel Eigenleistung der Vereinsmitglieder, betonte Frank Bekemeier, Vorsitzender des Heimatvereins.
Ähnlich sieht es beim neuen Sportplatz aus, für den der SVE Börninghausen aus eigener Kraft 100.000 Euro aufbringen musste. Und wie Hans Eickemeyer der Kommission erläuterte, warte bereits die nächste Herausforderung auf die 700 Vereinsmitglieder: Um die Schließung der ehemaligen Schulturnhalle zu verhindern, plant auch der SVE, die Halle zu pachten und selbst die Bewirtschaftung zu übernehmen. „Uns wäre es natürlich lieber, wenn die Halle auch anders erhalten bliebe. Aber wir sind guter Hoffnung, dass wir das stemmen können.“
Weitere Stationen waren die Burgruine Limberg, die St.-Ulricus-Kirche mit dem umgebauten Gemeindehaus und die als Flüchtlingsunterkunft genutzte Grundschule. Überall derselbe Tenor: Ohne ehrenamtliches Engagement geht es nicht. Daran aber mangele es im Eggetal nicht: „Wir haben hier 20 Vereine mit etwa 2300 Mitgliedern – und das bei gerade mal knapp 2000 Einwohnern,“ sagte Jürgen Nenneker stolz. Bei Luise Lahrmann, der Sprecherin der Bewertungskommission, stieß die Entschlossenheit der Dorfgemeinschaft auf positive Resonanz: „Ich sehe, Sie haben noch viel vor sich, aber ich habe den Eindruck, das klappt. Sie stecken den Kopf nicht in den Sand, auch wenn Sie mal Rückschläge hinnehmen müssen.“

Kreiswettbewerb ist entschieden: Oberbauerschaft vertritt den Mühlenkreis auf Landesebene.

Besser geht es nicht. Erster Platz beim Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" und Teilnehmer am Landeswettbewerb. Die Oberbauerschafter strahlten. "Ich hatte schon vorher ein gutes Gefühl", meinte Ortsvorsteher Günter Obermeier. Alle Vereine hätten an einem Strang gezogen. "Das war eine reife Mannschaftsleistung", freute er sich nach der Siegerehrung. Das gute Gefühl hatte nicht nur der Ortsvorsteher. Rund 30 Oberbauerschafter und Bürgermeister Wilhelm Henke nahmen in der Lübbecker Stadthalle freudestrahlend Urkunde und Prämie entgegen. Bis es soweit war, mussten sie sich ebenso wie die anderen 15 Teilnehmer am 24. Kreiswettbewerb etwas gedulden.

UDHZ 2014-2

Börninghausen erzielte einen guten 3. Platz: (von links) Thomas Müller, Frank Bekemeier, Heike Kampeter, Alexandra Bastians, Bürgermeister Marco Steiner, Horst Kirchhoff, Sven Becker, Jürgen Nenneker, Maritta von Haugwitz und Landrat Dr. Ralf Niermann

"Was in den Dörfern in der Vorbereitung und bei der Präsentation des Wettbewerbs geleistet wurde, verdient allerhöchste Anerkennung", fügte Landrat Ralf Niermann hinzu. Er habe sich bei der Bereisung einiger Dörfer im Frühsommer selbst ein Bild vom Engagement und der Tatkraft der Dorfgemeinschaften machen können und dabei die Orte von einer ganz neuen Seite kennen gelernt. Bedauerlich sei der deutliche Rückgang gegenüber den letzten Wettbewerben mit jeweils rund 30 Teilnehmern. In den nächsten Wochen und Monaten solle zusammen mit den Dörfern nach Gründen für diesen Rückschritt geforscht werden, um beim nächsten Kreiswettbewerb 2017 wieder eine höhere Beteiligung zu erzielen, so Ralf Niermann.

Ein dickes Dankeschön sprach Luise Lahrmann den Aktiven aus. "Sie sind diejenigen, die sich mit ihrem Dorf beschäftigen, es analysieren, nach Verbesserungen suchen und die eigene Zukunft und die ihrer Kinder selbst mitbestimmen und in die Hand nehmen wollen", unterstrich die Sprecherin der Bewertungskommission bei der Siegerehrung.

Luise LahrmannSieger Oberbauerschaft 2014


Bild links:
Kürte die Sieger: Luise Lahrmann, Sprecherin der Kreisjury.
 
 
Bild rechts:
So sehen Sieger aus: Die Oberbauerschafter hatten allen Grund zum Jubeln.
 

 


  • Gruppe A (Kleine Dörfer): 1. Platz: Meßlingen, 2. Platz: Stockhausen, 3. Platz: Aminghausen;
  • Gruppe B (Mittlere Dörfer): 1. Platz: Wehe, 2. Platz: Kutenhausen, 3. Platz: Börninghausen;
  • Gruppe C (Große Dörfer): 1. Platz: Oberbauerschaft, 2. Platz: Bad Holzhausen, 3. Platz: Frotheim. Der Gewinner der Gruppe C, Oberbauerschaft, nimmt am Landeswettbewerb teil.
  • Sonderpreise und Urkunden erhielten: Destel (für die Zusammenführung von elf aktiven Bauernschaften zu einer starken Dorfgemeinschaft), Schmalge (für die besonderen Aktivitäten der Dorfgemeinschaft), Alswede (für die aktive Einbindung von Jugendlichen in die Dorfentwicklung), Nammen (für die Gestaltung von Treffpunkten im Dorf), Dehme (für das langjährige Engagement im Wettbewerb), Gehlenbeck (für den kontinuierlichen Dorfentwicklungsprozess) sowie Häverstädt für die Teilnahme am Wettbewerb.

16 Ortschaften im Rennen

16 Dörfer aus dem Mühlenkreis haben sich 2014 an der 24. Auflage des Kreiswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" beteiligt. Davon kommen zehn aus dem Lübbecker Land.

Wegen unterschiedlicher Voraussetzungen wurden drei Bewertungsgruppen nach der Zahl der Einwohner gebildet. Vor den Sommerferien bereiste die 13-köpfige sachverständige Bewertungskommission unter Leitung von Kommissionssprecherin Luise Lahrmann die teilnehmenden Dörfer. Diese hatten jeweils zwei Stunden Zeit sich zu präsentieren.

Vier Bewertungsbereiche bilden die Grundlage für die Beurteilung. Dazu zählen die allgemeine Entwicklung des Ortes, Selbsthilfeleistungen und Vereinsaktivitäten, Baupflege und Baugestaltung des Ortes sowie die Grüngestaltung des Ortes und der Landschaft.

Text und Fotos von Klaus Frensing

 

 

 

Herzliches Dankeschön!

Liebe Eggetaler, bei dem Kreiswettbewerb 2014 UNSER DORF HAT ZUKUNFT haben wir den 3. Platz in der Gruppe B (mittlere Dörfer) belegt. Wir finden das ist eine tolle Leistung!

Dafür möchten wir uns bei allen beteiligten Vereinen und Institutionen sowie freiwilligen Helfern ganz herzlich bedanken und hoffen, dass wir auch bei zukünftigen Projekten auf Eure Unterstützung bauen können.

Danke!

Der Vorstand
WIR IM EGGETAL e.V.

zukunft urkunde2014 1

zukunft urkunde2014 2 

 

Präsentation bei dem Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".

Im Anschluss der Dorfbereisung wurden der Bewertungskommission im Haus der Begegnung noch die vielen ehrenamtlichen Vereins-Aktivitäten und Ideen/Pläne für das Eggetal präsentiert.

 

udhz2014

 

Die Präsentation kann hier eingesehen werden (PDF Datei).

Vielen Dank an die Kommission des Projekts "Unser Dorf hat Zukunft".

Dorfwettbewerb: Straffes Programm in Börninghausen.

Mit Klemmbrett, Kugelschreiber und prüfendem Blick hat sich die Bewertungskommission des Kreiswettbewerbs »Unser Dorf hat Zukunft« gestern auf den Weg ins Eggetal gemacht. In der Gruppe »Mittlere Dörfer« muss sich Börninghausen unter anderem mit Wehe, Alswede und Kutenhausen vergleichen lassen.

Start der Dorfbereisung war am so genannten Dorfgrundstein im Ortsmittelpunkt. Von hier aus machte sich die Kommission erst einmal zu Fuß auf den Weg: zunächst zur St.-Ulricus-Kirche, dann weiter zur Grundschule, zum Feuerwehrgerätehaus und zum AWO-Familienzentrum. Viel Zeit zum Verweilen blieb nicht. Die Organisatoren hatten ein straffes Programm zusammengestellt und setzten auf eine schnörkellose Präsentation der Fakten.

kommission 0714

Letzte Station der Bereisung ist das Haus der Begegnung gewesen.
Dort berichtete Frank Bekemeier über die Aktivitäten des hiesigen Heimatvereins. Fotos: Cornelia Müller

 

Im Tennisverein und Sportverein seien etwa ein Drittel der Mitglieder Jugendliche, erfuhr die Kommission. Bei der Feuerwehr Börninghausen sei der Altersdurchschnitt mit 33 Jahren der niedrigste im ganzen Stadtgebiet und selbst im Heimatverein sei ein Drittel der Mitglieder zwischen 30 und 50 Jahre alt. »Wir konnten hier in den vergangenen Jahren sehr viele junge Familien als Mitglieder gewinnen«, sagte Frank Bekemeier, Vorsitzender des Heimatvereins, »und wir arbeiten weiter daran, auch die Jüngeren für das Dorf zu interessieren«.

Börninghausen – ein junges Dorf? Vor allem ein Dorf, das seine Probleme erkannt habe und sich um Lösungen bemühe, machte Jürgen Nenneker, Geschäftsführer der Dorfgemeinschaft »Wir im Eggetal«, deutlich. Dazu gehörten viel Eigenleistung und ehrenamtlicher Einsatz, betonten sowohl Maritta von Haugwitz, die die Arbeit des Kirchbauvereins vorstellte, als auch Hans Eickemeier, der über den Sportverein und den neu angelegten Rasenplatz informierte.

kommission 0714 2

 

Und manchmal müsse man sich auch von etwas Altem trennen, um auf neue Erfordernisse zu reagieren – wie zum Beispiel vom westlichen Trakt des zu groß und zu teuer gewordenen Gemeindehauses. »Das Wichtigste war für uns, die Funktionalität zu erhalten. Wir haben uns zwar verkleinert, aber das kleinere Gemeindehaus wird auch schöner als das alte und wird auch nichtkirchlichen Veranstaltungen offen stehen«, sagte Pfarrerin Hilke Vollert.

Mit einem kleinen Abstecher nach Büscherheide erreichte die Kommission die Landesgrenze zu Niedersachsen. Vom Kalkofen aus hatte die Jury dann einen wunderbaren Blick übers ganze Tal: »Jetzt wissen Sie, warum die Leute hier so gerne wohnen«, kommentierte Achim Meyer, Ortsvorsteher von Büscherheide.

An der Gröchtenhütte und am Sportplatz machte die Kommission dann noch zweimal Halt, bevor es zur letzten Station der Bereisung ging: zum Haus der Begegnung. Dort gab Jürgen Nenneker einen kurzen Überblick über geplante und bereits umgesetzte Projekte des Dorfinnenentwicklungskonzepts.

Als die Juroren dann zum nächsten Wettbewerbsteilnehmer, Alswede, aufbrachen, nahmen sie eine Fülle von Informationen mit. »Was mir besonders gefallen hat, ist, dass die Eggetaler zusammengearbeitet haben. Sie haben richtig erkannt: Wir müssen nicht alles allein machen«, fasste Luise Lahrmann, die Sprecherin der Kommission, ihre Eindrücke zusammen.

Auch Radio Westfalica berichtete über den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Hier der Mittschnitt mit den Interviews:

 

radiowestfalica dorfzukunft

 

Unser Dorf hat Zukunft. In jedem Ort gibt es eine Begrüßung und eine Besichtigungstour.

Der Bereisungsplan der Kreisjury für den Kreisentscheid "Unser Dorf hat Zukunft" 2014 ist längst nicht so lang, wie bei den letzten Wettbewerben 2008 und 2011. Grund dafür ist die geringere Beteiligung.

Von den 16 Teilnehmern stammen zehn Dörfer aus dem Altkreis Lübbecke. Auch beim Wettbewerb 2014 hält sich die Kommission in jedem Dorf zwei Stunden auf. Überall gibt es eine Begrüßung, eine Besichtigungstour und einen Abschlussteil mit der Möglichkeit zum Austausch. Es gibt ab Montag, 16. Juni, sechs Besuchstage.

Die erste Begrüßung wird die Kommission am kommenden Montag, 16. Juni um 11.30 in Oberbauerschaft erleben. Das Dorf aus der Gemeinde Hüllhorst wurde 2011 Gruppensieger. Um 14 Uhr folgt der Besuch in Dehme. Am Mittwoch, 18. Juni, steht um 9 Uhr der Besuch in Frotheim auf dem Programm. Um 11.30 wird die Jury in Bad Holzhausen empfangen und um 14 Uhr in Gehlenbeck.

Am Mittwoch, 25. Juni, macht sich die Jury ab 11.30 Uhr in Wehe und ab 14 Uhr in Destel ein Bild von den Zukunftsperspektiven. Am Mittwoch, 26. Juni, ist die Jury ab 9 Uhr zu Gast in Namnen, ab 11.30 Uhr in Häverstädt und ab 14 Uhr in Meßlingen.

Seit langem ist Börninghausen wieder mit dabei und wird am Mittwoch, 2. Juli, um 9 Uhr von der Jury besucht. Es folgen ab 11.30 Uhr Alswede und ab 14 Uhr Stockhausen. Letzte Stationen sind am Donnerstag, 3. Juli, ab 9 Uhr Schmalge, ab 11.30 Uhr Kutenhausen und ab 14 Uhr Aminghausen. Mitglieder der Kreiskommission sind als Sprecherin Luise Lahrmann (Stemwede) sowie Ingo Ellerkamp (Lübbecke) Günter Heidemann (Bielefeld), Susanne Johanninjg (Lübbecke), Ute Kerlen (Minden), Susanne Sassenberg (Hüllhorst), Margret Masbaum (Minden), Lothar Meckling (Minden), Eckhard Rolfsmeier (Bielefeld), Jürgen Thielking (Hille), Herbert Wiese (Porta Westfalica).

Mit dabei ist bei den Besuchen in diesem Jahr ist Rainer Riemenschneider, Geschäftsführer des Kreiswettbewerbs, der die Dörfer aber nicht mit bewertet.

UNSER DORF HAT ZUKUNFT - Börninghausen macht auf sich aufmerksam.

Die Vorstellung der Teilnehmer für den Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" führt heute ins Eggetal. Börninghausen nimmt seit der Neukonzeption des Wettbewerbs mit dem Titel "Unser Dorf hat Zukunft" (vorher "Unser Dorf soll schöner werden") das erste Mal teil und ist damit ein Debütant.

In Börninghausen gibt es eine positive Aufbruchstimmung, etwas im Eggetal zu bewegen und realistische Zukunftsperspektiven zu erarbeiten. Rainer Riemenschneider, Geschäftsführer für den Kreiswettbewerb beim Kreis Minden-Lübbecke sagt zur Börninghausener Anmeldung: "Börninghausen nimmt das erste Mal seit langer Zeit am Dorfwettbewerb teil. Die Kommission ist neugierig auf die Präsentation des Dorfes. Durch die vielfältigen Aktivitäten im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes hat Börninghausen schon stark auf sich aufmerksam gemacht."

unser dorf hat zukunft

Bilderbuchansicht: Das Foto mit einer farbenfrohen Natur und gut gepflegten Wohnhäusern dokumentiert die schöne
landschaftliche Lage des Dorfes Börninghausen im Eggetal an den teilweise sanft ansteigenden Hängen
des Wiehengebirges. FOTOS: HANS-GÜNTHER MEYER

 

Marko Steiner, Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Pr. Oldendorf, begrüßt die Teilnahme von Börninghausen am Wettbewerb. "Im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes sind viele großartige Aktivitäten von Eggetalern für Eggetaler entstanden", betont Marko Steiner.

Diese Aktivitäten und Ideen, getragen von einer lebendigen Dorfgemeinschaft, seien neben der wunderschönen Lage von Börninghausen sicher eine gute Ausgangsbasis für den anstehenden Wettbewerb. "Dabei ist mir bewusst, dass die Teilnahme zusätzliche Anstrengungen der Eggetaler bedeutet und freue mich sehr, dass sich die Dorfgemeinschaft zur Teilnahme entschlossen hat", so Marko Steiner.

horstkirchhoff mai2014Ansprechpartner für den Wettbewerb in Börninghausen ist Horst Kirchhoff, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft. Wie er erklärt, sei das bereits erarbeitete Konzept "DIEK" ein Schwerpunkt der Bewerbung. Punkte des Konzeptes seien beispielsweise die Freilegung des Mühlenbaches, Hinweisschilder an der Bünder Straße auf die Attraktionen im Eggetal und die Ansiedlung eines Dorfladens.

Grundlage sei ferner die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen und Institutionen des Eggetals, das erfolgreiche Bergfest und der starke Zusammenhalt innerhalb der großen Vereine wie SV Börninghausen, Heimatverein, Eggetaler TC und vielen weiteren.

Die Entscheidung über die Teilnahme am Wettbewerb habe der Vorstand der Dorfgemeinschaft getroffen, nach vorheriger Absprache mit den Vereinen und Politikern. Konzipiert werde die Bewerbung in erster Linie von der Dorfgemeinschaft, aber auch vom SV Börninghausen, Heimatverein, Tennisclub, Kirchbauverein und anderen Vereinen und Gruppen.

Auf die Frage nach der Motivation für die Teilnahme erklärt Horst Kirchhoff: "Wir wollen auf unser Dorf aufmerksam machen. Es passiert gerade unglaublich viel im Tal. Wir wollen auch zeigen, wo Jung und Alt hier leben und wohnen können."

Auch auf die Frage nach der Bedeutung eines erfolgreichen Abschneidens für Börninghausen nennt Horst Kirchhoff eine klare Position. Man wolle den Bürgern zeigen, wie aktiv im Eggetal gearbeitet werde. Der Erfolg sei eine schöne Nebensache.

Bei einem Ausblick auf den Besuch der Kommission erläutert Horst Kirchhoff, der Dorfgrundstein könne als Treff für die Begrüßung dienen. Dort könne die "Reise durchs Eggetal" starten. Für die Abschlussveranstaltung eigne sich das "Haus der Begegnung".

 


Info - Urkundliche Erwähnung im Jahr 993

Börninghausen ist der Hauptort des Eggetals und bildet hier ein lokales Unterzentrum der Stadt Pr. Oldendorf. Das Eggetal gilt als landschaftlich besonders schönes Tal des Wiehengebirges.

Das Alter des Dorfes geht auf eine urkundliche Erwähnung im Jahr 993 zurück. Somit könnte Börninghausen 2018 das Jubiläum "1.025 Jahre Börninghausen" feiern.

Bis zur Gebietsreform 1973 bildete Börninghausen mit den Nachbarortschaften Eininghausen und Börninghausen-Masch eine eigenständige Gemeinde, die das gesamte Eggetal umfasste. Am 1. Januar 1973 wurde Börninghausen ein Stadtteil von Pr. Oldendorf.

Stationen der Einwohnerentwicklung: 1885: 1.266 Einwohner, 1925 (1.611), 1939 (1.710), 1961: 2.141. Seit dieser Zeit schwankt die Zahl um 2.100 Einwohner.

 

  • Holzbank
JSN Epic template designed by JoomlaShine.com