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Dorfgemeinschaft Wir im Eggetal e.V.

Wir sind der Anlaufpunkt für Bürger, die im Eggetal etwas verändern wollen.

 

Ortseingansschild Boerninghausen Sept 2014Rechtslage lässt Reduzierung der Geschwindigkeit nicht zu.

Die Dorfgemeinschaft WIR IM EGGETAL hat im Mai 2014 beim Kreis Minden-Lübbecke die Verlegung der Ortstafel vor die Einmündung der Eimsiekstraße und die Ausschilderung der Eggetaler Straße mit 70 km/h zwischen Masch und Börninghausen beantragt.
Daraufhin wurde die Stadt Preußisch Oldendorf mit einer Verkehrsdatenmessung innerhalb der Ortschaft beauftragt und die Kreispolizeibehörde erstellte eine Dreijahresunfallauswertung auf der Strecke zwischen Masch und Börninghausen.
Das Ergebnis dieser Erhebungen und ein Ortstermin mit den beteiligten Behörden ergab schließlich, dass weder die Versetzung der Ortstafel, noch die gewünschte Reduzierung der Geschwindigkeit nach der geltenden Rechtslage erfolgen kann.


Die Verlegung des Ortseingansschildes von der Einmündung des Wittekinsweg vor die Eimsiekstraße wurde vom Kreis abgelehnt.
Foto: Matthias Wessel


 

Hierzu ein Kommentar der Dorfgemeinschaft WIR IM EGGETAL:


Was muß eigentlich erst alles passieren, damit Behörden den verständlichen Wünschen von Bürgern entsprechen?

Es gab wohl noch nicht genügend Anlaß in den letzten Monaten und Jahren, um eine Geschwindigkeitsbegrenzung durchzusetzen. Messungen im Zeitraum vom 10. bis 11.07. und vom 14. bis 15.07.2014 haben ergeben, daß 99,9% aller Verkehrsteilnehmer die zulässige Höchstgeschwindigkeit einhalten. Dies ist sicherlich stark anzuzweifeln, wenn man sich die "Raserei" zwischen Börninghauser Masch und Husemeyers Hof im Alltag anschaut.

Was können wir also tun, wenn andere mal wieder nichts für uns tun.

Der Kreis Minden macht zwar die Zusage, im Rahmen der zukünftigen Einsatzplanung für den kreiseigenen Radarwagen, Börninghausen regelmäßier als sonst zu berücksichtigen. Ob das aber wirklich Abhilfe schafft, bleibt abzuwarten.

Abhilfe könnten wir Eggetaler Bürger aber auch selbst schaffen. 100 km/h sind zwischen Börninghauser Masch und Husemeyers Hof zwar erlaubt, aber mit 50 km/h kommt man auch ins Dorf oder auch heraus. Denken wir dabei in erster Linie an unsere Kinder, seien wir Vorbild und der Dank unserer Kinder ist uns sicher. Unfälle gab es in der Vergangenheit genug. Helfen wir uns selbst, wenn andere uns nicht helfen.

Für euer Verständnis vielen Dank.

Jürgen Nenneker




Schaufenster-EggetalSchönes Eggetal. Bürgerpark Masch soll Besucher anlocken.

Eine Art Schaufenster für Vorbeifahrende - das soll der Bürgerpark Masch werden. Im Optimalfall soll das Gelände, das jetzt noch eine kahle grüne Wiese an der Ecke Bünder Straße (L 557) / Eggetaler Straße (K 79) ist, Besucher in den Luftkurort lotsen.

"Man soll Lust bekommen, ins Tal zu fahren", sagt Matthias Wessel vom Verein "Wir im Eggetal". Der Wunsch nach einem zweiten Park in Börninghausen - zusätzlich zum Freizeitpark am Haus der Begegnung - war innerhalb der Bürgerwerkstätten zur Dorfinnenentwicklung groß. Viel Wert legten die Bürger dabei nicht nur auf das Präsentieren ihres Ortes, sondern auch auf das Thema Begegnung. Der neue Bürgerpark solle ein Ort werden, an dem man sich trifft und gern verweilt.

Auf rund 1.000 Quadratmetern sollen Ruhebänke und ein moderner Kinderspielplatz zum Entspannen und Spielen einladen. Aber nicht nur das: Geplant ist eine kleine Version des Limbergs. Ein Miniatur-Burgturm soll Vorbeifahrende aufmerksam machen auf die große Sehenswürdigkeit. Ein Hingucker sozusagen.

Vorbei fahren an diesem "Tor zum Eggetal" viele - aber sie kommen eben nur daran vorbei. Mehr als 8.000 Autos sind es täglich. Das wurde extra im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes bei einer Verkehrszählung ermittelt. Erst sei ein stilisierter Drachen als Hingucker geplant gewesen, aber die Börninghauser fanden, dass ein kleiner Burgturm besser hierher passe, sagt Matthias Wessel. In der Mitte des Bürgerparks soll ein Erdwall die Fläche unterteilen und gemütlicher machen.

Das betreffende Grundstück für den Bürgerpark befindet sich im Privatbesitz. Es habe bereits Gespräche mit dem Eigentümer gegeben, heißt es. Möglichkeiten zur Einkehr gebe es auch in der Nähe. Gleich angrenzend liegt das Griechische Restaurant und in der Nähe - in der Hohenstiege - auch die Sauna Neptun mit Gastronomiebetrieb. Hier führt bald auch der neue Wanderweg rund ums Eggetal entlang (die NW berichtete).

Die Kosten für das Projekt wurden auf 40.000 Euro beziffert, davon seien 10.000 Euro in Eigenleistung möglich, heißt es. Nebenan, am Fiegenburgweg, sollen im gleichen Zuge mit dem Park mehrere Bauplätze geschaffen werden. "Das Land ist schon als Bauland ausgewiesen", so Horst Kirchhoff von "Wir im Eggetal".

 

Die Serie "Schönes Eggetal" im Überblick:

Kreiswettbewerb ist entschieden: Oberbauerschaft vertritt den Mühlenkreis auf Landesebene.

Besser geht es nicht. Erster Platz beim Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" und Teilnehmer am Landeswettbewerb. Die Oberbauerschafter strahlten. "Ich hatte schon vorher ein gutes Gefühl", meinte Ortsvorsteher Günter Obermeier. Alle Vereine hätten an einem Strang gezogen. "Das war eine reife Mannschaftsleistung", freute er sich nach der Siegerehrung. Das gute Gefühl hatte nicht nur der Ortsvorsteher. Rund 30 Oberbauerschafter und Bürgermeister Wilhelm Henke nahmen in der Lübbecker Stadthalle freudestrahlend Urkunde und Prämie entgegen. Bis es soweit war, mussten sie sich ebenso wie die anderen 15 Teilnehmer am 24. Kreiswettbewerb etwas gedulden.

UDHZ 2014-2

Börninghausen erzielte einen guten 3. Platz: (von links) Thomas Müller, Frank Bekemeier, Heike Kampeter, Alexandra Bastians, Bürgermeister Marco Steiner, Horst Kirchhoff, Sven Becker, Jürgen Nenneker, Maritta von Haugwitz und Landrat Dr. Ralf Niermann

"Was in den Dörfern in der Vorbereitung und bei der Präsentation des Wettbewerbs geleistet wurde, verdient allerhöchste Anerkennung", fügte Landrat Ralf Niermann hinzu. Er habe sich bei der Bereisung einiger Dörfer im Frühsommer selbst ein Bild vom Engagement und der Tatkraft der Dorfgemeinschaften machen können und dabei die Orte von einer ganz neuen Seite kennen gelernt. Bedauerlich sei der deutliche Rückgang gegenüber den letzten Wettbewerben mit jeweils rund 30 Teilnehmern. In den nächsten Wochen und Monaten solle zusammen mit den Dörfern nach Gründen für diesen Rückschritt geforscht werden, um beim nächsten Kreiswettbewerb 2017 wieder eine höhere Beteiligung zu erzielen, so Ralf Niermann.

Ein dickes Dankeschön sprach Luise Lahrmann den Aktiven aus. "Sie sind diejenigen, die sich mit ihrem Dorf beschäftigen, es analysieren, nach Verbesserungen suchen und die eigene Zukunft und die ihrer Kinder selbst mitbestimmen und in die Hand nehmen wollen", unterstrich die Sprecherin der Bewertungskommission bei der Siegerehrung.

Luise LahrmannSieger Oberbauerschaft 2014


Bild links:
Kürte die Sieger: Luise Lahrmann, Sprecherin der Kreisjury.
 
 
Bild rechts:
So sehen Sieger aus: Die Oberbauerschafter hatten allen Grund zum Jubeln.
 

 


  • Gruppe A (Kleine Dörfer): 1. Platz: Meßlingen, 2. Platz: Stockhausen, 3. Platz: Aminghausen;
  • Gruppe B (Mittlere Dörfer): 1. Platz: Wehe, 2. Platz: Kutenhausen, 3. Platz: Börninghausen;
  • Gruppe C (Große Dörfer): 1. Platz: Oberbauerschaft, 2. Platz: Bad Holzhausen, 3. Platz: Frotheim. Der Gewinner der Gruppe C, Oberbauerschaft, nimmt am Landeswettbewerb teil.
  • Sonderpreise und Urkunden erhielten: Destel (für die Zusammenführung von elf aktiven Bauernschaften zu einer starken Dorfgemeinschaft), Schmalge (für die besonderen Aktivitäten der Dorfgemeinschaft), Alswede (für die aktive Einbindung von Jugendlichen in die Dorfentwicklung), Nammen (für die Gestaltung von Treffpunkten im Dorf), Dehme (für das langjährige Engagement im Wettbewerb), Gehlenbeck (für den kontinuierlichen Dorfentwicklungsprozess) sowie Häverstädt für die Teilnahme am Wettbewerb.

16 Ortschaften im Rennen

16 Dörfer aus dem Mühlenkreis haben sich 2014 an der 24. Auflage des Kreiswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" beteiligt. Davon kommen zehn aus dem Lübbecker Land.

Wegen unterschiedlicher Voraussetzungen wurden drei Bewertungsgruppen nach der Zahl der Einwohner gebildet. Vor den Sommerferien bereiste die 13-köpfige sachverständige Bewertungskommission unter Leitung von Kommissionssprecherin Luise Lahrmann die teilnehmenden Dörfer. Diese hatten jeweils zwei Stunden Zeit sich zu präsentieren.

Vier Bewertungsbereiche bilden die Grundlage für die Beurteilung. Dazu zählen die allgemeine Entwicklung des Ortes, Selbsthilfeleistungen und Vereinsaktivitäten, Baupflege und Baugestaltung des Ortes sowie die Grüngestaltung des Ortes und der Landschaft.

Text und Fotos von Klaus Frensing

 

 

 

Herzliches Dankeschön!

Liebe Eggetaler, bei dem Kreiswettbewerb 2014 UNSER DORF HAT ZUKUNFT haben wir den 3. Platz in der Gruppe B (mittlere Dörfer) belegt. Wir finden das ist eine tolle Leistung!

Dafür möchten wir uns bei allen beteiligten Vereinen und Institutionen sowie freiwilligen Helfern ganz herzlich bedanken und hoffen, dass wir auch bei zukünftigen Projekten auf Eure Unterstützung bauen können.

Danke!

Der Vorstand
WIR IM EGGETAL e.V.

zukunft urkunde2014 1

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Schönes Eggetal. Gewässer wird teilweise offengelegt.

Der Mühlenbach schlängelt sich durch das Eggetal, größtenteils unterirdisch. Innerhalb des Dorfentwicklungskonzeptes soll der bisher verrohrte Bach ökologisch aufgewertet und offengelegt werden.

Der größte Teil des Eggetals entwässert über den Mühlenbach nach Osten in die Große Aue. Die Zustimmung der Bürger für das Projekt "Offenlegung Mühlenbach" war in den vergangenen Planungsrunden zur Dorfentwicklung groß. Nicht zuletzt spart auch die Stadt durch die Offenlegung Kosten, die sonst in eine aufwendige Sanierung der Verrohrung geflossen wären, heißt es.

Auf insgesamt 215 Metern, vom westlichen Sportplatz bis zum Gewerbegebiet Blumenthal wird der Bach umgeleitet oder eben offengelegt (¦ siehe Grafik). Die Vorarbeiten beginnen schon Ende Juli. "Wir müssen zunächst noch die förmliche wasserrechtliche Genehmigung der Unteren Wasserbehörde abwarten", erklärt Michael Reimann von der Stadtverwaltung. Aber man sei sehr zuversichtlich.

eggetal muehlenbach jul2014


80 Prozent von den insgesamt 80.000 Euro für die Maßnahme kommen dann aus dem Fördertopf des Programms Weser-Werre-Else, den Rest muss die Stadt selbst beisteuern. Die Verwaltung rechnet mit einer Bauzeit von ungefähr zwei bis drei Monaten, so Michael Reimann.

Die nicht mehr benötigte Rohrleitung wird verfüllt, damit sollen unnötige Folgekosten vermieden werden. Entlang der neuen Trasse sollen ein Entwicklungsstreifen, Unterhaltungs- bzw. Fußwege entstehen.

Die Sanierung des angrenzenden Sportplatzes war ins Stocken geraten, nachdem bekannt wurde, dass die unter dem Spielfeld gelegene Verrohrung große Schäden aufwies. Derzeit wird davon ausgegangen, dass im kommenden Jahr auf dem Platz gespielt werden kann.

Vorteile hat nach der Umlegung der für die Unterhaltung des Mühlenbaches zuständige Wasserverband Große Aue. Er kann künftig über die Unterhaltungswege leichter mit seinen Maschinen an das Gewässer und spart damit Aufwand für die Pflege des Bachlaufes.

Nebenbei entstehen am neuen Bach noch Flutmulden, die zusätzlichen Speicherraum bei Hochwasser bieten, so die Planungen.

Die Serie "Schönes Eggetal" im Überblick:

 

Präsentation bei dem Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".

Im Anschluss der Dorfbereisung wurden der Bewertungskommission im Haus der Begegnung noch die vielen ehrenamtlichen Vereins-Aktivitäten und Ideen/Pläne für das Eggetal präsentiert.

 

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Die Präsentation kann hier eingesehen werden (PDF Datei).

Vielen Dank an die Kommission des Projekts "Unser Dorf hat Zukunft".

Dorfwettbewerb: Straffes Programm in Börninghausen.

Mit Klemmbrett, Kugelschreiber und prüfendem Blick hat sich die Bewertungskommission des Kreiswettbewerbs »Unser Dorf hat Zukunft« gestern auf den Weg ins Eggetal gemacht. In der Gruppe »Mittlere Dörfer« muss sich Börninghausen unter anderem mit Wehe, Alswede und Kutenhausen vergleichen lassen.

Start der Dorfbereisung war am so genannten Dorfgrundstein im Ortsmittelpunkt. Von hier aus machte sich die Kommission erst einmal zu Fuß auf den Weg: zunächst zur St.-Ulricus-Kirche, dann weiter zur Grundschule, zum Feuerwehrgerätehaus und zum AWO-Familienzentrum. Viel Zeit zum Verweilen blieb nicht. Die Organisatoren hatten ein straffes Programm zusammengestellt und setzten auf eine schnörkellose Präsentation der Fakten.

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Letzte Station der Bereisung ist das Haus der Begegnung gewesen.
Dort berichtete Frank Bekemeier über die Aktivitäten des hiesigen Heimatvereins. Fotos: Cornelia Müller

 

Im Tennisverein und Sportverein seien etwa ein Drittel der Mitglieder Jugendliche, erfuhr die Kommission. Bei der Feuerwehr Börninghausen sei der Altersdurchschnitt mit 33 Jahren der niedrigste im ganzen Stadtgebiet und selbst im Heimatverein sei ein Drittel der Mitglieder zwischen 30 und 50 Jahre alt. »Wir konnten hier in den vergangenen Jahren sehr viele junge Familien als Mitglieder gewinnen«, sagte Frank Bekemeier, Vorsitzender des Heimatvereins, »und wir arbeiten weiter daran, auch die Jüngeren für das Dorf zu interessieren«.

Börninghausen – ein junges Dorf? Vor allem ein Dorf, das seine Probleme erkannt habe und sich um Lösungen bemühe, machte Jürgen Nenneker, Geschäftsführer der Dorfgemeinschaft »Wir im Eggetal«, deutlich. Dazu gehörten viel Eigenleistung und ehrenamtlicher Einsatz, betonten sowohl Maritta von Haugwitz, die die Arbeit des Kirchbauvereins vorstellte, als auch Hans Eickemeier, der über den Sportverein und den neu angelegten Rasenplatz informierte.

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Und manchmal müsse man sich auch von etwas Altem trennen, um auf neue Erfordernisse zu reagieren – wie zum Beispiel vom westlichen Trakt des zu groß und zu teuer gewordenen Gemeindehauses. »Das Wichtigste war für uns, die Funktionalität zu erhalten. Wir haben uns zwar verkleinert, aber das kleinere Gemeindehaus wird auch schöner als das alte und wird auch nichtkirchlichen Veranstaltungen offen stehen«, sagte Pfarrerin Hilke Vollert.

Mit einem kleinen Abstecher nach Büscherheide erreichte die Kommission die Landesgrenze zu Niedersachsen. Vom Kalkofen aus hatte die Jury dann einen wunderbaren Blick übers ganze Tal: »Jetzt wissen Sie, warum die Leute hier so gerne wohnen«, kommentierte Achim Meyer, Ortsvorsteher von Büscherheide.

An der Gröchtenhütte und am Sportplatz machte die Kommission dann noch zweimal Halt, bevor es zur letzten Station der Bereisung ging: zum Haus der Begegnung. Dort gab Jürgen Nenneker einen kurzen Überblick über geplante und bereits umgesetzte Projekte des Dorfinnenentwicklungskonzepts.

Als die Juroren dann zum nächsten Wettbewerbsteilnehmer, Alswede, aufbrachen, nahmen sie eine Fülle von Informationen mit. »Was mir besonders gefallen hat, ist, dass die Eggetaler zusammengearbeitet haben. Sie haben richtig erkannt: Wir müssen nicht alles allein machen«, fasste Luise Lahrmann, die Sprecherin der Kommission, ihre Eindrücke zusammen.

Auch Radio Westfalica berichtete über den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Hier der Mittschnitt mit den Interviews:

 

radiowestfalica dorfzukunft

 

Vier Reihenbungalows sollen in Börninghausen entstehen / Thema in Dorfentwicklungsrunden.

Es war ein Wunsch, der aus den Treffen zur Dorfentwicklung heraus entstand: In Börninghausen gibt es jetzt Planungen für eine seniorengerechte Wohnanlage an der Straße "An der Hauwiese".

Die Planungen stehen allerdings noch ganz am Anfang. Das berichtet Horst Kirchhoff vom gleichnamigen Planungsbüro in Börninghausen. "Wir haben gerade erst begonnen mit der Werbung, mal sehen, wie es läuft", sagt er.          

Für viele Bewohner wäre es schön, in ihrem Ort alt werden zu können, war ein oft geäußerter Wunsch in den Planungsrunden zur Dorfentwicklung. Mehr als ein Viertel der Einwohner Börninghausens sind über 65 Jahre alt, hieß es damals in den Beratungen im Eggetal.

Seniorenwohnen im Eggetl

Wo jetzt noch grüne Wiese ist, könnte an der Straße "An der Hauwiese" schon bald eine seniorengerechte Wohnanlage entstehen.
Im Hintergrund ist neben dem Kran das Brunnenhäuschen zu sehen, das derzeit saniert wird.

An der Straße "An der Hauwiese" ist auf jeden Fall schon einmal das Grundstück reserviert, wie Horst Kirchhoff erklärte. Dort könnten vier Reihenbungalows in moderner Bauweise entstehen, barrierefrei und mit je etwa 80 Quadratmeter Wohnfläche im Erdgeschoss, sprich: zwei Zimmern, Küche, Bad und Abstellraum. Die gesamte Ausstattung der Reihenhäuser ist barrierefrei mit schwellenlosen Ausgängen und ebenerdiger Dusche geplant. Das Dachgeschoss ist ausbaubar. Sämtliche Wohnungen sollen eine teils überdachte Terrasse bekommen, nach Westen hin ausgerichtet. Individuelle Wünsche seien noch möglich, hieß es.

Pkw-Stellplätze bzw. Carports sind vor den Gebäuden vorgesehen. Geheizt werden soll über Infrarot (Strom), wie Horst Kirchhoff erklärte. Je nach Nachfrage soll der Baubeginn noch im Sommer 2014 erfolgen.

 

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