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Dorfgemeinschaft Wir im Eggetal e.V.

Wir sind der Anlaufpunkt für Bürger, die im Eggetal etwas verändern wollen.

Mit einer Spende in Höhe von 500 Euro unterstützt die Volksbank Lübbecker Land die Dorfgemeinschaft 'Wir im Eggetal'. Der Betrag, der aus Gewinnspar-Zweckerträgen stammt, soll sofort wieder gewinnbringend für die Allgemeinheit angelegt werden, verspricht der erste Vorsitzende Horst Kirchhoff schmunzelnd: „Das Geld wird in die Aufwertung des Freizeitgeländes am Haus der Begegnung investiert. Dort hat der Heimatverein gerade eine Boulebahn gebaut und es fehlen jetzt noch einige Tische und Bänke, die unser Verein 'Wir im Eggetal' dazu beisteuert. Die Spende der Volksbank ist uns da sehr willkommen.“
Die Boulebahn sei eines der Projekte, die vor einigen Jahren im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes angestoßen worden seien, sagt der zweite Vorsitzende Sven Becker. „Damit ist jetzt wieder ein Mosaiksteinchen bei der Umsetzung des Konzeptes hinzugekommen.“ Eine deutlich größere Maßnahme steht dagegen noch aus: der barrierefreie Zugang zum Haus der Begegnung und die Umgestaltung der Parkplätze. Die Stadt wird in wenigen Wochen über die Freigabe der dafür bereitgestellten Mittel entscheiden.
Den Scheck über 500 Euro übergab Volksbank-Geschäftsstellenleiter Stefan Gatzke gleich an Ort und Stelle: „Dafür sind wir ja da, das Engagement vor Ort zu unterstützen. Und im Fall der Dorfgemeinschaft 'Wir im Eggetal', die hier Vorbildliches leistet, tun wir das sehr gern.“

Jürgen Nenneker, Sven Becker und Horst Kirchhoff freuen sich über die Spende der Volksbank, überreicht von Stefan Gatzke.

(Foto: Cornelia Müller)

Bewilligungsbescheid für barrierefreie Umgestaltung Haus der Begegnung.

Der Weg ist frei für eine barrierefreie Umgestaltung der Anlagen am Haus der Begegnung in Eininghausen. Am Dienstag hat Günter Heidemann Bürgermeister Steiner offiziell den Bewilligungsbescheid der Bezirksregierung überreicht. Damit stellen der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die EU insgesamt rund 50.000 Euro zur Verfügung, um damit die Umsetzung der Maßnahme, die 2013 im Rahmen des DIEK (Dorfinnenentwicklungskonzept) entwickelt wurde, zu fördern. „Wir freuen uns, dass damit das große Engagement der Dorfgemeinschaft im Eggetal auch finanzielle Anerkennung findet. Das ist gut angelegtes Geld. Denn um das Haus der Begegnung vollumfänglich nutzen zu können, ist ein barrierefreier Zugang eine entscheidende Voraussetzung,“ sagte Bürgermeister Marko Steiner.
Nach der Förderzusage der Bezirksregierung muss nun noch der Bauausschuss zustimmen und damit das bereits in den Haushalt eingestellte Geld für den Eigenanteil der Stadt Preußisch Oldendorf freigeben. Nach der öffentlichen Ausschreibung der Arbeiten könnten dann im Frühjahr 2017 die ersten Bagger am Haus der Begegnung rollen. Die Zusage der Bezirksregierung gilt bis zum 20. Dezember 2017. Bis dahin muss die Umgestaltung abgeschlossen sein.
„Um Fördermittel des Landes oder der EU zu erhalten, werden Entwicklungskonzepte wie DIEK oder IKEK immer wichtiger. Trotzdem gibt es immer noch viele Gemeinden, die nicht in die Puschen kommen. Dann muss man sich nicht wundern, wenn auch der letzte Krämerladen verschwindet“, sagte Günter Heidemann. Allerdings gehe es nicht ohne ein starkes bürgerschaftliches Engagement. „Hier in Börninghausen/Eininghausen haben wir eine gute, intakte Dorfgemeinschaft – von meiner Seite noch einmal ein ganz großes Dankeschön für Ihren Einsatz“. In diesem Zusammenhang warb Heidemann ausdrücklich für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Eine Teilnahme am Dorfwettbewerb könne wertvolle Impulse geben. Dieser Vorschlag fiel bei Horst Kirchhoff, dem Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft „Wir im Eggetal“, auf fruchtbaren Boden: „Wir haben unsere Teilnahme am nächsten Wettbewerb bereits ins Auge gefasst und bekommen das bestimmt auch wieder hin.“

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Dank EU-Förderung soll das Haus der Begegnung auch mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen bald gut zu erreichen sein. Von links: Bürgermeister Marko Steiner, Pierre Arndt, Günter Heidemann (Bezirksregierung), Horst Kirchhoff, Monique Kreimer mit Tochter Pia, Sven Becker, Sandra Wessel, Jürgen Nenneker, Simone Lohrie, Madeleine Herand (Bezirksregierung) und Michael Reimann (Fachbereich Bauen, Stadt Preußisch Oldendorf).

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Das Familienzentrum Börninghausen sucht für den Kindergarten vom 01.08.2016 bis zum 31.07.2017 eine FOS-Praktikantin oder FOS-Praktikanten. Es ist ein Praktikum am Berufskolleg in Lübbecke mit Fachoberschulreife mit 3 Tagen Praxis im Kindergarten und 2 Tagen Schule.  Das 2. Jahr ist komplett im Berufskolleg.

Derzeit gibt es im Kindergarten 2 Gruppen mit Kindern im Alter von 2-6 Jahren. Die Schwerpunkte liegen im Bereich Musik, Integration und Naturpädagogik. Das Familienzentrum ist zertifiziert und bietet Aktionen für Personen aus dem gesamten Stadtgebiet an.

Das Team von Leiterin Rabea Kleffmann freut sich über engagierte, flexible und teamfähige MitarbeiterInnen.

Parkplatzprojekt am Haus der Begegnung geht voran - Bewilligung der Bezirksregierung steht aus.

Am vergangenen Montag trafen sich die Mitglieder der Dorfgemeinschaft WIR IM EGGETAL zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung.
Der Geschäftsführer Jürgen Nenneker berichtete zunächst von den Aktivitäten des Vereins aus den vergangenen zwölf Monaten.
Ein besonderes Augenmerk richtete er dabei auf die Projekte aus dem Dorfinnenentwicklungskonzept (DIEK).
In den letzten Wochen wurde beispielsweise die Zuwegung von der Eggetaler Straße zum Haus der Begegnung erneuert.
Auch die Überarbeitung und Genehmigung des Antrags auf Fördergelder für die Erneuerung des Parkplatzes am Haus der Begegnung wurde angesprochen.
"Der Rat der Stadt hat in seiner letzten Sitzung am 18.5. die Anpassung des Förderantrags beschlossen", erklärt Horst Kirchhoff, 1. Vorsitzender der Dorfgemeinschaft. "Der genehmigte Antrag aus Düsseldorf liegt bei der Bezirksregierung in Detmold bereits zur Bewilligung vor und wir rechnen in den nächsten zwei Wochen mit einem Ergebnis."
Zu den Treffen mit den Vereinen und den Politikern merkte Nenneker kritisch an, dass die Beteiligung der ortsansässigen Politiker ausgesprochen dünn war. "Wir müssen alle daran arbeiten, dass das besser wird und wir zur Stärkung der Interessen des Eggetals im Dialog bleiben", bekräftigt Nenneker.

Für den Büchertreff gab Ursula Wendland einen kurzen Statusbericht wieder. Wendland äußerte den Wunsch nach Unterstützung, da sich nach dem  Ausscheiden von Christine Eimertenbrink eine Verteilung der Betreuung für den Büchertreff schwierig gestaltet. Wer Interesse an der Mitarbeit beim Büchertreff hat darf sich gerne bei Ursula Wendland oder auch beim Dorfnetzwerk UDO melden.

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Berichten über den Fortschritt des Bürgernetzwerks UDO: (von links) Uwe Böttcher, Sibylle Dressler und Peter Bartetzko

 

Nach Aussage von Sibylle Dressler und Uwe Böttcher wird das Dorfnetzwerk UDO momentan mäßig von den Eggetalern angenommen. Das liege unter anderem daran, dass vor allem die älteren Miglieder offenbar noch Hemmungen haben. Um dem entgegen zu wirken und um sich besser kennen zu lernen plant das UDO-Team im September ein Generationenpicknick am Haus der Begegnung. Hierzu werden alle Mitglieder des Netzwerks noch persönlich eingeladen.  

Im weiteren Verlauf stellte Sven Becker mit einem besonders ausführlichen Kassenbericht die finanzielle Situation des Vereins dar. Durch die Einnahmen von Spenden, die Verpflegung bei der Rallye und nicht zuletzt dem überaus erfolgreichem Bergfest konnte das Gesamtvermögen um 2751 Euro auf aktuell 5399 Euro erhöht werden. Die Generierung weiterer Einnahmen durch die Akquise von Werbepartnern für Online-Banner, ähnlich wie beim SVE, soll in den nächsten Monaten vorangetrieben werden. Insgesamt hat der Verein ein gesundes, finanzielles Polster.

Bei seinem abschließenden Ausblick für anstehende Aktivitäten nannte Becker unter anderem  natürlich das "Großprojekt Parkplatz am HdB" mit dem Bouleplatz und die am 25. Juni stattfindende Rallye des ADAC, mit organisiert vom Kleeblatt-Team. "Die Strecke wird wieder so sein wie im letzten Jahr, jedoch wird das Ziel diesmal zwischen Balkenkamp und Limberg sein", erklärt Bernd Hildebrand vom Kleeblatt-Team. Der erste Lauf beginnt voraussichtlich gegen 9.30 Uhr und dauert bis circa 10.30 Uhr. Der zweite Lauf startet dann um 12.30 Uhr und endet vermutlich gegen 14.30 Uhr. "Rechtzeitig zum EM-Fußballspiel ist dann alles vorbei und wir können noch alle in Husemeyers Bansen gehen", bemerkt Hildebrand scherzhaft.

Die Dorfgemeinschaft WIR IM EGGETAL und der Heimatverein haben mit Unterstützung einiger Flüchtlinge am vergangenen Wochenende den Zuweg von der Eggetaler Strasse zum Haus der Begegnung erneuert.
Die Erneuerung des Weges wurde notwendig, weil die alte Asphaltfläche über die Jahre marode geworden war und die zahlreichen Löcher für eine erhöhte Stolpergefahr gesorgt hatten. "Die Materialkosten hat die Stadt übernommen und die notwendigen Arbeiten konnten wir in Eigenleistung erbringen", erklärt Jürgen Nenneneker von der Dorfgemeinschaft. So konnten die Kosten in einem sehr überschaubaren Rahmen gehalten werden. Zeitgleich hatte der Heimatverein mit der Errichtung des Bouleplatzes begonnen. "Da wir gerade einen Minibagger vor Ort haben macht es ja Sinn das Spielfeld auch mit auszuheben", meint Frank Bekemeier, Vorsitzender des Heimatvereins.
Eifrige Unterstützung bekamen die Eggetaler noch von einigen Flüchtlingen. "Die Jungs haben richtig Spaß und freuen sich, wenn sie mithelfen dürfen", erklärt Jörg Gesch, der sich viel um die jungen Männer kümmert. "Ausserdem ist das der beste Weg Intergration zu leben", so Gesch weiter.
Ganz vollendet sind die beiden Gemeinschaftsprojekte allerdings noch nicht. Am Weg müssen noch kleinere Restarbeiten verrichtet werden. Vor allem aber der Bouleplatz wird noch einige Arbeitseinsätze benötigen, bis er endlich bespielt werden kann.
"Beide Projekt werten den Freizeitpark rund um das Haus der Begegnung auf", merkt Nenneker an. "Weitere Aktionen zur Steigerung der Attraktivität dieses Areals werden sicher folgen." Davon ist der Geschäftsführer der Dorfgemeinschaft überzeugt.

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 Pierre Arndt (links) und Jürgen Nenneker (rechts) von der Dorfgemeinschaft sehen zu, wie der Minibagger die marode Asphaltschicht abträgt. 

 

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 Von links: Angelika Becker, Horst Kirchhoff, Thomas Müller, Frank Bekemeier und Klaus Pfannenschmidt vom Heimatverein bereiten die Fläche für den Bouleplatz vor.. 

 

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Tatkräftige Unterstützung von den Flüchtlingen. Alle packen mit an und haben Spaß dabei.

 

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Wer arbeitet muss auch eine Pause machen - zur Stärkung gab es Kaffee, Kuchen und Cola.

Zum traditionellen „Politikertreffen“ im Eggetal sind nur wenige der eingeladenen Ratsmitglieder und sachkundigen Bürger erschienen. Dennoch wurde intensiv mit der Dorfgemeinschaft diskutiert.

Einmal im Jahr lädt der Verein „Wir im Eggetal“ alle ortsansässigen Ratsmitglieder und sachkundigen Bürger zu einem „Politikertreffen“ ein. Ziel ist der Austausch über die von der Dorfgemeinschaft durchgeführten Projekte und über die das Eggetal betreffenden politischen Entwicklungen und Entscheidungen.

„Enttäuschende Resonanz“

Von den eingeladenen sieben Ratsmitgliedern und neun sachkundigen Bürgern nahm jedoch nicht einmal die Hälfte diesen Termin wahr – aus Sicht des Vorstands der Dorfgemeinschaft eine sehr enttäuschende Resonanz. „Beim Treffen der Vereine vor drei Wochen war das ganz anders,“ sagte Geschäftsführer Jürgen Nenneker.

Dennoch wurde intensiv diskutiert und vor allem die Wichtigkeit der Umsetzung der Dorfinnenentwicklungskonzept-Maßnahme (DIEK) „Umgestaltung des Geländes am Haus der Begegnung“ betont.

Haus der Begegnung

„Das Haus der Begegnung rückt immer mehr ins Zentrum. Es ist deshalb wichtig, dass mit einem barrierefreien Zugang und angemessenen Parkplätzen jetzt auch die notwendigen Bedingungen für eine optimale Nutzung geschaffen werden,“ sagte Nenneker.

Am Haus der Begegnung befindet sich mittlerweile der einzige öffentliche Spielplatz im Eggetal. Außerdem denkt der Heimatverein darüber nach, den Maibaum an der Schule abzubauen und ihn am Haus der Begegnung aufzustellen.

Boule-Anlage geplant

Auch die geplante Boule-Anlage werde die Attraktivität des Hauses der Begegnung weiter steigern. Das neue „Wintercafé“ der Landfrauen habe sich schon jetzt als sehr beliebte Einrichtung auch für auswärtige Gäste erwiesen. „Das sind alles kleine Mosaiksteinchen“, sagte Jürgen Nenneker.

Fördermittel für die Umgestaltung des Geländes (vermutlich in Höhe von 50 Prozent der veranschlagten Kosten) sind bei der Bezirksregierung bereits beantragt, eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. Danach wäre dann noch einmal der Rat der Stadt Preußisch Oldendorf gefragt.

„Ohne die Bürger läuft nichts!“

Wenigstens die schadhafte Zuwegung zum Haus der Begegnung von der Eggetaler Straße her will die Dorfgemeinschaft aber schon bald in Eigenleistung sanieren. „Die Stadt hat uns die Pflastersteine dafür bereits zur Verfügung gestellt“, berichtete Horst Kirchhoff, Vorsitzender von „Wir im Eggetal“. „Jetzt können wir loslegen.“

Kirchhoff berichtete außerdem über die Teilnahme des Vorstands am „Kongress Ländlicher Raum 4.0“ in Preußisch Ströhen, einer „sehr gut organisierten Veranstaltung mit einem sehr interessanten Vortrag von Zukunftsforscher Matthias Horx, der ganz klar gesagt hat: ‚Ohne die Bürger läuft nichts.‘“

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, Cornelia Müller

 

Stammtisch WIR EGGETAL - Haus der Begegnung wird wegen der Schulschließung immer mehr zum Dorfmittelpunkt.

Arbeiten für neue Zuwegung sollen in Kürze beginnen.

Die Aktivitäten im und am Haus der Begegnung standen im Mittelpunkt des Stammtischs der Vereinsgemeinschaft „Wir im Eggetal“. Die hatte dazu die Ratsvertreter aus Börninghausen zum Austausch eingeladen.

RUNDWANDERWEG
Matthias Wessel berichtete von einer regen Nutzung des neuen Wanderweges. Sogar aus Paderborn würden Wanderer anreisen, um den Panoramaweg zu erkunden. Die Flyer, die auf den Weg hinweisen, seien schnell vergriffen gewesen. Neue sind aber schon in Planung. „Das einzige, was fehlt, sind Einkehrmöglichkeiten, sagen viele“, so Wessel.

GEBÄUDE
Unklarheiten gibt es noch im Bezug auf das Haus der Begegnung und die Turnhalle. „Das Haus der Begegnung wird immer mehr zum Zentrum des Dorflebens“, betonte Geschäftsführer Jürgen Nenneker. Man könne hier noch viel mehr machen, als es jetzt der Fall ist. Der Heimatverein hat der Stadt schon vor geraumer Zeit einen Vorschlag unterbreitet, das Haus der Begegnung selbst zu unterhalten. Hier stehe eine Entscheidung noch immer aus, bedauerten die Eggetaler. Die neue Zuwegung zum Haus der Begegnung und die Umgestaltung der Parkplätze gehörten zudem zu den Projekten des Dorfinnenentwicklungskonzeptes (DIEK),die die meisten Stimmen der Bürger auf sich vereint hatten. Das Material für die neue Zuwegung zum Haus der Begegnung ist bereits angeliefert worden, berichtete Horst Kirchhoff, 1. Vorsitzender von „Wir im Eggetal“. Pierre Arndt hatte zugesagt, eine Bagger für die Arbeiten zur Verfügung zu stellen. Nach Ostern soll die Aktion angegangen werden. Überlegungen gab es an dem Abend, die in Börninghausen lebenden Geflüchteten zum Arbeitseinsatz am Haus der Begegnung einzuladen, um eine Gemeinschaftsaktion daraus zu machen. Genaue Planungen sollen folgen. Der Förderzusage für die Parkplatzumgestaltung wird von der Dorfgemeinschaft sehnlichst erwartet. Insgesamt ist die Maßnahme mit 100.000 Euro veranschlagt (50-prozentige Förderung). Die Politik muss sie im Falle der Förderung noch separat beschließen.

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Die Geschmäcker voll getroffen: Drei Mal fand die kleine Kaffeedeele der Landfrauen sonntags im Haus der Begegnung statt – und war sehr gut besucht. Jetzt wird pausiert, am 16. Oktober soll die Veranstaltung fortgeführt werden.               FOTO: Ingrun Waschneck

FLÜCHTLINGE
Karin von Behren-Rolfs berichtete aus dem Arbeitskreis Asyl PrO, der sich immer über weitere Helfer freue. 17 Geflüchtete seien derzeit in der Unterkunft in der ehemaligen Grundschule untergebracht. „Geht auf die Menschen zu, es ist ein Gewinn für beide Seiten“, appellierte die Ehrenamtliche.

UDO
Die Nachbarschaftshilfe über „Unser DorfOffice“ (UDO) sei angelaufen. Das UDO-Büro ist im Haus der Begegnung an jedem dritten Dienstag im Monat von 16 bis 18 Uhr geöffnet.

TERMINE:
Folgende Termine für das Eggetal wurden am Rande bekannt gegeben: ´ 9. April: Aktion Saubere Landschaft; ´ 22. Mai: Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr, hier soll auch der neue Defibrillator vorgestellt werden; ´ 16. Oktober: das Wintercafé, die „Kleine Kaffeedeele“, der Landfrauen im Haus der Begegnung soll wegen des großen Erfolges fortgesetzt werden.

 

ZWISCHENRUF Teilnahme am Stammtisch

(Von Sandra Spieker)
Bedauerlich
Eine gute Idee: Es sollte ein zwangloser Austausch von Vereinsgemeinschaft und Kommunalpolitikern sein. Insgesamt 16 sachkundige Bürgerinnen und Bürger sowie Ratsmitglieder aus dem Eggetal hatten die Vorstandsmitglieder von „Wir im Eggetal“ zum Stammtisch schriftlich eingeladen. Dass nur drei Ratsmitglieder an dem Abend erschienen sind, ist sehr bedauerlich. Die engagierten Bürger haben mehr Gehör verdient.
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WIR IM EGGETAL informiert sich beim Dorfkongress - Experten sehen gute Chancen für ländlichen Raum.

"Wo sich Menschen engagieren, da haben Dörfer eine Zukunft. Das wurde heute mal wieder deutlich", resumiert Horst Kirchhoff, 1. Vorsitzender von WIR IM EGGETAL nach der gelungenen Veranstaltung der Bürgerstiftung Pr. Ströhen. Am vergangenen Samstag waren neben rund 300 Besuchern auch Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kirche und auch Schule in der voll besetzten Aula des rahdener Gymnasiums zu Gast. "Für uns als aktive Dorfgemeinschaft war dieser Kongress eine gute Gelegenheit sich über aktuelle Entwicklungen und Trends zum Thema zu informieren", ergänzt Sven Becker, 2. Vorsitzender des Vereins.

 

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Matthias Wessel, Horst Kirchhoff und Sven Becker von der Dorfgemeinschaft WIR IM EGGETAL informierten sich am vergangenen Samstag in Rahden auf dem ersten Drofkongress "Ländlicher Raum 4.0" der Bürgerstiftung Pr. Ströhen.

 

Deutschlands renommiertester Zukunftsforscher Matthias Horx vermittelte mit seinem Vortrag „Comeback der Dörfer“ dem Auditorium eindrucksvoll welche Chance sich für die Entwicklung im ländlichen Raum bieten. "Unsere Bedürfnisse haben sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert und somit auch unsere Lebensformen", erklärte Horx. Engagierte Bürgerschaften mit kreativen Ideen können ein Dorf lebendig halten. Es stelle sich nicht die Frage was man tun könne damit die Menschen nicht in die Städte abwandern. Dies sei der falsche Ansatz. Vielmehr müsse man sich überlegen welche Stärken ein Dorf hat, die sich als attraktiv herausstellen lassen und mit denen man werben kann. „Das Engagement muss von innen kommen und kann nicht von oben verordnet werden“, mahnte der Forscher zu Eigeninitiative. "Kreative Dörfer haben den Mut zu Leutturm-Projekten", betonte Horx. Die französische Region Limousin etwa habe viele Einwohner verloren. Nun werde dort aber Lebensqualität propagiert und Slow Citys sowie Genuss - die Einwohnerzahl steige wieder. Nach Einschätzung von Horx bedürfe es aber auch einer regionalen Mutpolitik. Nur so hätten die Dörfer eine gute Chance zu überleben.

In einer anschließenden Podiumsdiskussion bemängelte der Geograph Prof. Dr. Gerhard Henkel die Entscheidungen der Politik. Er griff den Entwurf des Landesentwicklungsplanes NRW (LEP) scharf an. Nach seiner Auffassung schade die zentralistische Raumordnung dem ländlichen Raum. „Haben die in Düsseldorf gar nicht gemerkt, wo die Wirtschaft richtig funktioniert?" So würde das ehrenamtliche Engagement in den Dörfern beseitigt und Apathie und Resignation machen sich breit, mahnt der Experte. Henkel ist überzeugt, die Bürger und die Kommunalpolitik müssen das Dorf ganzheitlich wahrnehmen und fördern.

In der Diskussion um Themenortschaften erkannte rahdens Bürgermeister Dr. Bert Honsel ganz klar die Symbiose zwischen den Ortschaften und der Kernstadt. "Wir hier vor Ort müssen uns um unsere Ortschaften selbst kümmern", bekräftigt der Bürgermeister.

Der espelkamper Unternehmer Paul Gauselmann machte deutlich, dass ein gutes Freizeitangebot wichtig ist. Grundlage für eine Zukunft des ländlichen Raumes sei aber auch eine florierende Industrie mit Arbeitsplätzen. „Unsere Dörfer haben Zukunft, wenn man die Unternehmen vor Ort hält", sagt Gauselmann überzeugt.

Der Haselünner Bürgermeister Werner Schräer plädiert für kleine Schulen, um Dörfer lebendig zu halten. Das Wohl der Kinder müsse man beachten und nicht immer nur gucken, ob das bezahlbar sei, so Schräer.

 

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In dein 17 offenen Foren hatten die Besucher die Möglichkeit eigenen Erfahrungen mit einzubringen. Arbeit, Leben und Freizeit sollten bei klugen Dorfkonzepten in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. 

 

Der Kreis unterstütze die Dörfer wo er könne, sagte Landrat Dr. Ralf Niermann. Momentan ist etwa eine Masterstudie über mögliche Fördermittel zum Breitband-Ausbau in Arbeit. Er teile die Ansichten Henkels, wobei es den Kreis aber gut aufgestellt sieht. Flüchtlinge seien eine Chance, sagte Niermann. „In 10 bis 15 Jahren können sie in vielen Betrieben eine wichtige Stütze sein."

Der Bielefelder EU-Parlamentarier und CDU-Politiker Elmar Brok ist überzeugt, dass besonders in dörflichen Strukturen menschliche Beziehungen entstünden, die ein Leben lang halten. Seine besten Freunde seien die, die er schon als Jugendlicher in seinem Heimatdorf gehabt habe. "Was zählt ist die Schönheit der Dörfer und das Zusammenleben in Verbindung mit Infrastruktur und Firmen, die sich entwickeln können", erklärt Brok.

"Wir haben heute viele gute Anregungen und Eindrücke bekommen, die wir jetzt für unser Dorf auswerten werden", erklärt Matthias Wessel von WIR IM EGGETAL. "Unser Eggetal bietet gute Perspektiven im Hinblick auf die von Matthias Horx erwähnten Themenortschaften" findet der Pressewart. So könne etwa der kulinarische Aspekt in Verbindung mit dem Eggtaler Panorama Rundwanderweg die Attraktivität des Tals erhöhen. Das fehlende Interesse Eggetaler Ratsmitglieder und Vertretern der Stadt an dem Dorfkongress sah Wessel hingegen kritisch. "Dorfentwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess, der nicht nur durch engagierte Bürger einer Dorfgemeinschaft gestaltet und umgesetzt werden kann."

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